Buch zur Rezension: Mad Max. Jenseits der Donnerkuppel

Klassiker: Mad Max. Jenseits der Donnerkuppel von Joan D. Vinge

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Vier Filme umfassen mittlerweile die haarsträubenden Abenteuer des ehemaligen Polizisten Max Rockatchinsky.
Als es noch einen Hauch von Recht und Gesetz gab, hatte Max eine Frau, ein Baby - und den Beruf als Autobahnpolizist.
Nichts ist mehr geblieben.
Seine Frau und sein Kind wurden von Wilden kaltblütig ermordet.
Die Welt ging den Bach runter, es folgte ein Atomkrieg - den selbstverständlich niemand gewinnen konnte.
Und Max wurde zum verrückten Max - zu Mad Max.
Nun versucht Mad Max alles um zu überleben. Dabei landet er in Barter Town, ein heruntergekommenes Kaff, welches oberirdisch von Aunty Entity beherrscht wird.
Doch unter der Stadt herrscht der zwergwüchsige Master, zusammen mit seinem riesenwüchsigen Leibwächter Blaster ergeben die zwei ein nicht zu stoppendes Gespann: MasterBlaster sind Hirn und schier grenzenlose Kraft in Kombination.
Unter der Stadt, in riesigen Schweineställen, wird das Methan der Tiere in Energie umgewandelt.
Damit ist MasterBlaster der eigentliche Herr der Stadt!
Max ist schnell beim Töten, geschickt sowie skrupellos, so dass Aunty Entity mit ihm einen Handel eingeht.
Mad Max soll bekommen, was er möchte, wenn er Blaster in einem Kampf Mann gegen Mann in der Donnerkuppel besiegt.
Doch als Mad Max feststellt, dass die Dame ein falsches Spiel spielt, ist es schon beinah zu spät: Die Tore der Donnerkuppel haben sich geschlossen, Blaster wartet schon.
Die einzige Regel in der Donnerkuppel: zwei Mann gehen rein, ein Mann geht raus!
Wie schon geschrieben: vier Teile der Serie sind bis heute gedreht.
Von 1977 bis 1985 lieh Mel Gibson dem hoffnungslosen Helden wider Willen sein charismatisches Gesicht.
Dreißig Jahre später ist es Tom Hardy bei der 6mal oscarprämierten Wiederaufnahme des Franchises.
Anfang bis Mitte der 80er war das Sujet des postapokalyptischen Helden ganz groß en vogue.
In unzähligen Streifen war die Zivilisation untergegangen, gern durch einen Atomkrieg - und mehr oder minder gute Schauspieler holzten sich durch die Szenerie.
Gern mit martialischen Waffen, Toten im oberen zweistelligen Bereich.
In dieser Hinsicht bietet dieser - schwächste der vier Teile Mad Max nicht soviel neues.
Regisseur und Erfinder des Mad Max George Miller gab seinem Helden die unterschiedlichsten futuristischen Fahrzeuge unter den Hintern.


Das grosse Filmabenteuer

Dank unglaublicher Kameraeinstellungen, solider handgemachter Action fand sich ein zunehmendes Publikum.
"Jenseits der Donnerkuppel" lockte außerdem noch mit Tina Turner als undurchsichtige Aunty Entity mit einem bemerkenswerten Cast, sowie der ewigen Hymne "we don't need another hero".
Ein immergrüner Treffer, den man auch nach dreißig Jahren gern hört.
Das Buch zum Film ist ziemlich dünn, knappe 220 Seiten.
Es gibt keinerlei Bilder zu sehen, dazu bleiben die Figuren etwas blass.
Leider macht sich Autorin Joan D. Vinge nicht die Mühe den Protagonisten irgendeine Hintergrundgeschichte mitzugeben.
Das ist sehr schade, macht gerade das doch den Reiz an dem Sujet "Filmbuch" aus.
Für die reine Beschreibung der Handlung des Filmes mache ich mir ein Pils auf und schaue mir den Film einfach wieder und wieder an!

Mein Fazit
“Mad Max. Jenseits der Donnerkuppel” von Joan D. Vinge ist kurzweilig zu lesen, lässt aber leider einiges vermissen.

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