Buch zur Kritik: Der bleierne Sarg von Thomas Frankenfeld

Der bleierne Sarg von Thomas Frankenfeld

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Nur durch Zufall entdecken Bauarbeiter den beinah unbeschädigten Bleisarg unterhalb der Dorfkirche von Wedel.
Bei der Entdeckung beschädigen sie diesen schwer.
Der Inhalt hat es in sich: obwohl mehr als 350 Jahre alt, ist die Leiche darin so gut konserviert, dass man annehmen könnte, sie sein erst wenige Stunden Tod.
Doch viel furchtbarer ist die Tatsache, dass in dem Sarg der Tod in einer furchtbaren Chimäre aus Beulenpest und Pocken eingeschlossen gewesen ist.
Noch bevor die Behörden angemessen reagieren können, geschieht das unglaubliche: Dem Toten aus dem Sarg wird ein Arm amputiert und das hochansteckende Virus ist nun in den ganz falschen Händen.
Zunächst töten sie mithilfe einer Drohne alle Bewohner der Hallig Hooge.
Sozusagen als Warnung.

Als Nächstes werden alle Einwohner eines Asylantenheimes in den Marschlanden vor den Toren der Hansestadt getötet.

Die Terroristen fordern die Freilassung des berüchtigten Kriegsverbrechers Abu el Hol, der geboren wurde als Arnfried Jestermann und der im Hamburger Zuchthaus auf seinen Prozess wartet.
Der leitenden Ermittlerin des LKA Becca Shahin sowie dem unterstützenden Archäologen Tristan Lindberg, einem Afghanistan Veteranen mit Trauma, bleiben nicht viel Zeit um die Terroristen aufzuhalten.
Autor Thomas Frankenfeld ist er adoptierte Sohn von Peter Frankenfeld, einem der ersten großen Showmaster in Deutschland, sowie das leibliche Kind von dessen Frau Lonny Kellner-Frankenfeld.
Er wuchs in Wedel auf und lässt seinen Krimi sehr angenehm in erster Linie in Schleswig-Holstein und Hamburg spielen.
Vom ersten Augenblick an wird der Leser gefesselt mit einer gut dosierten Mischung aus Lokalkolorit, Action und den Brutalitäten einer Biowaffe.
Die biologischen Zusammenhänge versteht auch der Leser, dessen Grundwissen sich auf die Schulbiologie beschränkt.
Alle Figuren haben einen glaubhaften Hintergrund bekommen, so dass kein Protagonist nur eindimensional daherkommt.
Gerade die ermittelnde Kommissarin Shahin hat neben einer bewegenden Familiengeschichte auch noch einen guten Teil sehr trockenen Humor angedichtet bekommen, was dem Lesefluss sehr gut bekommt.
Dazu werden einige unerwartete Wendungen gereicht, falsche Spuren gelegt, so dass auch der harte Thrillerfreund durchaus seine Freude haben kann.

Mein Fazit
„Der bleierne Sarg“ von Thomas Frankenfeld ist kurzweilige Unterhaltungsliteratur!

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