Buch zur Kritik: Sozialismus: Die gescheiterte Idee, die niemals stirbt

Sozialismus – Die gescheiterte Idee, die niemals stirbt von Kristian Niemitz

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Wie stellt man sich den Sozialismus vor? Oft ist zunächst ein Innovations- oder auch ein Modernisierungsschub zu beobachten, alles in allem gab es mehr als 25 Versuche die Ideen von Marx und Engels in staatlichen Versuchen zum Erfolg zu führen.

Doch nach wenigen Jahren sind diese in der Regel aufgebraucht.

Und egal, ob sich die Staaten „Volksdemokratien“, kommunistisch oder auch sozialistisch nannten, sie endeten mit einer Unterdrückung, mit Umerziehungslagern, mit Leid, Toten und Misswirtschaft.

Momentan gibt es kein staatliches Beispiel, dass man nennen könnte in dem es anders gelaufen wäre oder der in Sachen Völkerrecht eine gute Figur macht.

Der Autor Doktor Kristian Niemitz ist hauptberuflich als Volkswirt unterwegs, hat also Ahnung von wirtschaftlichen Zusammenhängen.

In seinem etwa 320 Seiten starken Buch nimmt er sich Kapitelweise die verschiedensten staatlichen Auswüchse des Sozialismus an.

Nordkorea, China oder Kuba sind aktuelle Beispiele, Albanien, die untergegangene Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken oder auch die Deutsche Demokratische Republik werden unterschiedlich ausführlich behandelt.

Zuletzt wagte sich das ölreiche Venezuela unter dem charismatischen Hugo Chavez an den Sozialismus

Zunächst sogar ganz demokratisch.

Das ist längst Geschichte, das Ergebnis dem Leser bekannt.

Zu guter Letzt wagt der Autor die Frage zu stellen, weshalb eigentlich keiner aus den ewig gleichen Resultaten schlau wird?

Wenn man sich die Programme der Grünen oder teilweise der SPD ansieht; wenn man die Forderungen von Gretas „Friday for future“ oder der „Black Lives Mater“ Bewegung ansieht, kommen dem geneigten Leser ganz furchtbare Assoziationen.

Seine Antwort ist leider ziemlich ernüchternd: Der Kapitalismus fühlt sich einfach nicht gut an, daher ist es völlig egal wie viele Erfolge er feiert.

Die andere Idee wird wohl nie aussterben, wahrscheinlich muss man den Käse mal am eigenen Leib gespürt haben, um schlau zu werden.

Am Anfang zitiert das Buch Aussagen zum Thema Sozialismus (u.a. Frau Esken), da bleibt einem die Spucke weg.

Ansonsten ist das Thema natürlich hochemotional und außerordentlich komplex. Doch Niemitz schafft es zum einen den Text spannend zu halten (wobei hin und wieder eine gewisse Trockenheit leider angemerkt werden muss). Zum anderen die Balance zu halten nicht allzu sehr zum "Besserwisser" zu mutieren.

Mein Fazit
“Sozialismus – Die gescheiterte Idee, die niemals stirbt” von Kristian Niemitz ist ein kluges Buch zu einem schwierigen Thema!

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