Jagdbeute Buchcover zu unserer Rezension
Plötzlich, ohne jede Vorwarnung, beginnt die Jagd auf June durch eine Kreatur wie ein Albtraum.
Erst im letzten Moment wird die hübsche junge Frau vom furchtlosen Sakuro zunächst gerettet, doch auch auf den weit entfernten Planeten Sumapask verschleppt. Dort ist Sakuro der Alleinherrscher!
Er verliebt sich in seine Schutzbefohlene.
Doch June denkt dar nicht daran sich den Wünschen ihres "Gastgebers" zu unterwerfen.
Aber Sakuro ist festentschlossen Junes Willen zu brechen.

Koste es was es wolle!



Mit diesem Buch legt die in Schottland geborene, mit ihrem Gatten im Ruhrgebiet lebende Schriftstellerin Mignani das zweite Buch rund um den Planeten Sumapask vor. (Der erste Roman rund um diesen eigenartigen Planeten nannte sich "Kriegsbeute", ist allerdings auch bereits fünf Jahre alt).
Ich las diesen Roman bis jetzt noch nicht, und hatte leider auch das Gefühl größere Wissenslücken zu bemerken.
Die sogenannten "Schattentoten", die nun auch immer öfter auf der Erde in Erscheinung treten sind noch der größte Querverweis auf das vorangegangene Buch. Doch auch die Charaktere um den sexy Heiler Christor, Fia oder Tabith, die magische Fähigkeiten besitzt treten wieder in Erscheinung, was das Lesen nicht unbedingt erleichtert.
Ansonsten ist schnell klar, dass Sakuro ein absolutistischer Herrscher ist, der vor keinem Kampf - sei es auf den Schlachtfeldern verschiedener Planeten oder in den Bettlaken mit einer seiner Hofgespielinnen aus dem Wege geht.
So kommt ein ordentlicher Schuß Erotik in diese Sci-Fi-Liebes-Monster-greifen-an Buch.
Den Schreibstil der Linda Mignani finde ich sehr unterschiedlich innerhalb nur eines Buches, Landschaften oder Gestalten geraten recht bildlich, so dass man sich das Beschriebene vorstellen kann ohne die Fantasie allzusehr anstrengen zu müssen.
Bei den Sexszenen übertreibt sie dann aber meines Erachtens ziemlich.
Das geht schon Richtung obszön. Ist nicht mein Stil, hat aber bestimmt Liebhaber.

Jagdbeute: Teils derbe, aber gut zu lesen!

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