• Das Labor
  • Dee Hunter
  • September 2013
  • Science Fiction aus dem Verlag CreateSpace Independent Publishing Platform

In nicht allzuferner Zukunft - im Jahre 2061 - ist vieles anders.
Detektoren jagen Obdachlose um sie in ein geheimes Labor für teuflische Experimente zu mißbrauchen.
Als der junge Hector gefangen wird, macht sich sein Bruder Jack daran ihn zu finden - mit allen Mitteln, mit allen Konsequenzen!

Da ist mit drei Zeilen auch schon alles wichtige geschrieben.
So hat die Autorin im Prinzip nicht mehr als ein Feigenblatt von Geschichte ersonnen um einiges an harten, brutalen Szenen zu präsentieren.
Man muss dazu sagen, dass Hunter seine Geschichte so anlegt, dass in dieser Zukunft keine staatliche Ordnung mehr existiert.
Vieles gibt es nicht mehr, daher fällt der Schwund der Obdachlosen und Penner nicht auf oder wird verfolgt. So kann der Held sich ohne weiteres wegschnappen lassen und die Geschichte ihren brutalen Lauf nehmen. Bei nicht mal einhundertsechzig Seiten bietet sich ein schönes, knackiges Lesevergnügen, bei dem nur das flache, "glückliche" Ende nicth so ganz zu passen scheint.
Bei so einer düsteren Atmosphäre, die während der Geschichte aufgebaut wird, hätte meiner Meinung nach etwas weniger hoffnungsvolles nachhaltiger gewirkt.
Als zweiter kleiner Minuspunkt ist vielleicht noch anzubringen, dass die Story an sich unter einer gewissen Ziellosigkeit leidet. Richtiger Horror ist es nicht, ein Ökothriller nur in kleinen Nuancen, für einen richtigen Science Fiction Plot ist das Leben des Helden nicht genug ausgebaut.
So wird vieles ein wenig angeschnitten, ganz rundes Ganzes ergibt sich jedoch leider nicht.

Meiner Meinung nach okay, nicht viel mehr.



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