• Eat Pray Love
  • Elizabeth Gilbert
  • 2010
  • Filmbuch vom Berliner Taschenbuchverlag

 

Was braucht man wirklich zum Leben? Elizabeth hat die dreißig schon ein wenig überschritten, wurde von ihrem Mann verlassen und steht somit vor einem ge-waltigen Scherbenhaufen!
Doch nach einiger Zeit des Selbstmitleides, stellt sie fest, dass es so nicht weitergeht.
So bricht sie auf nach Europa um in Italien einen neuen Sinn zu finden...die Kunst des Genießens zum Beispiel.
Mit neuem Lebensmut geht es weiter Richtung Indien um dort die Kunst des meditierens zu lernen. Zum Schluß geht es auf nach Bali.
Dort trifft sie auf Felipe, der ihr zeigt, dass das Leben sehr wohl einen Sinn macht.

Der Film, der momentan mit Julia Roberts im Kino läuft, ist ja schon ein wenig schwer geraten, auch wenn Frau Roberts toll wie immer spielt.
Doch das Buch ist leider auch keine große Offenbarung und hat es trotzdem auf die Bestsellerliste geschafft. Der Anfang ist noch ganz ordentlich geraten. Die Hauptakteurin wird sehr sympathisch gezeichnet, ihre Zerissenheit zwischen bleiben und gehen mit wunderbaren Worten erläutert.
Doch nachdem das Kapitel Europa abgehakt ist, beginnt leider die große Langeweile.
Ohne einen nennenswerten Höhepunkt geht die Sinnsuche unnötig lang durch die - zugegeben - schön beschriebenen Länder weiter.
Selbst die Romanze mit Felipe ist einfach nur lahm; die Botschaft hinter dem ganzen kommt dann auch noch mit dem ganz großen Hammer.

Fazit: muss nicht wirklich sein!

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