Jahr für Jahr stehen Hobbygärtner vor der Aufgabe, den eigenen Garten auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Jetzt, wo die ersten Gedanken bereits auf den Winter gelenkt werden müssen, ist es für Gartenbesitzer wichtig, alle Regeln zu kennen.
Wie wird der eigene Garten winterfest? Welche Aufgaben müssen erledigt werden? Wie verhalten sich einzelne Pflanzen und Bäume in der kalten Jahreszeit? Was passiert mit Rasen, Gartenmöbeln und Wasserleitungen? Damit auch im nächsten Frühling der Garten in seiner ganzen Pracht erstrahlt geben wir im Folgenden einen Überblick zum Thema "Garten winterfest machen".

Nicht alle Pflanzen gleich behandeln

Ein Garten besteht aus unzähligen Bäumen, Blumen und Gräsern. Diese lassen sich leider nicht alle gleich behandeln, sondern müssen von Pflanze zu Pflanze anders winterfest gemacht werden. Als erster Schritt im Jahreskalender sollte ein Blick auf die Hecken geworfen werden. Diese sollten bis zum September geschnitten worden sein und anschließend ruhen können. Ein Schnitt ab Mitte Oktober ist auf jeden Fall zu vermeiden.
Bei allen anderen Bäumen und Sträuchern verhält es sich genau andersherum. Diese sollten nämlich erst nach dem Laubfall gestutzt werden. Dann ist die Zeitspanne aber auch bis zum Frühling offen.
Einzige Ausnahme sind hier die Rosen, die bereits im Herbst beschnitten werden müssen. Die richtigen Gartenartikel für den Schnitt lassen sich beispielsweise beim Online-Anbieter holz-direkt24.com direkt nach Hause bestellen.
Wer im Frühling auf eine tolle Blütenpracht setzt, muss im Oktober die Zwiebeln hierfür pflanzen. Ausgenommen sind frostempfindliche Knollen, wie die Dahlie. Diese müssen ausgegraben und kühl gelagert werden.
Azalee, Buchsbaum, Forsythie, Haselnuss und Lorbeer sind beispielsweise winterfest und müssen nicht besonders behandelt werden. Bei winterfesten Pflanzen gilt jedoch, dass sie bei gefrorenem Boden gewässert werden müssen, was insbesondere auf den empfindlichen Buchsbaum zutrifft.
Die Hortensie muss in ihren ersten Wintern mit einem Vlies bedeckt werden. Obstbäume können im Winteranfang gestrichen werden, damit sie keine Frostrisse bekommen.
Eine gesonderte Rolle spielen Kübelpflanzen, da diese in den meisten Fällen sehr frostanfällig sind. Die Krone der Pflanze muss mit Vlies umwickelt und der Stamm mit Reisig umlegt werden, damit diese Pflanzen gut durch den Winter kommen. Im Idealfall sollten Kübelpflanzen im Keller überwintern.

Rasen, Terrasse und Wasserleitungen nicht vernachlässigen

Viele Hobbygärtner lehnen sich zufrieden zurück, wenn die Pflanzen versorgt wurden, doch gehören auch die Accessoires zum Garten und sollten ebenfalls auf die kalte Jahreszeit vorbereitet werden.
Den Rasen winterfest zu machen ist kein Problem. Hierzu einfach sämtliches Laub mit einem Rechen oder dem Rasenmäher entfernen. Das Laub würde nämlich ansonsten kahle Stellen im Rasen erzeugen. Ansonsten sollte das Laub im Garten jedoch liegen bleiben, da sich Tiere über jeden Laubhaufen freuen. Den Rasen anschließend mit Kalk bestreuen, da er im Winter von diesen Nährstoffen profitieren wird.
Auf der Terrasse sollten alle Gartenmöbel zusammengepackt und in warmen Räumen verstaut werden. Ansonsten kann beim Frost Farbe abblättern oder das Holz platzen.
Steht eine Hütte im Garten, sollte diese auf undichte Stellen kontrolliert werden, damit kein Regenwasser hineingelangt und zufrieren kann. Abschließend muss ein Blick auf alle Wasserleitungen geworfen werden. Zum einen sind Dachrinnen vom Laub zu befreien, damit das kommende Regenwasser gut abfließen kann. Zum anderen ist es wichtig, dass alle Wasserleitungen im Garten geleert werden. Dazu die Wasserzufuhr stoppen und alle Leitungen aufdrehen, damit das Wasser entweichen kann. Hierdurch lässt sich Frost in den Leitungen, was ein Platzen bedeuten würde, vermeiden.
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