• Ein letzter Brief von dir
  • geschrieben von Juliet Ashton
  • Februar 2014 mit der 6.Auflage
  • Drama erschienen im rororo Verlag

Noch bevor sie die Karte des Valentinstages lesen kann, erreicht Orla Cassidy die schreckliche Nachricht, dass Simeon Crane tot ist. Auf den Strassen Londons einfach zusammengebrochen. Das wars.
Vom Kummer überwältigt reist sie in die Hauptstadt umsich um alles zu kümmern, doch dabei findet sie heraus, dass ihre große Liebe, ihr Sim auch noch ein anderes Leben führte, eines wovon sie nie etwas geahnt hätte.
Je mehr sie forscht, desto tiefer gerät sie in das Doppelleben ihres ehemaligen Lebenspartners, mit dessen Verlobung sie fest gerechnet hatte.
Und dann ist da noch sein bester Freund, der sie sehr eindringlich warnt, die Valentinskarte zu lesen.
Eines steht Felsenfest: am Ende des Ganzen wird nichts mehr so sein, wie es mal gewesen ist...

Es handelt sich hierbei um den Debütroman der Autorin Juliet Ashton, den sie auf über vierhundertfünfzig Seiten trimmte.
Dabei werden einige Themen angesprochen.
Trauberbewältigung ist natürlich das hauptsächliche Thema.
Die Auseinandersetzung mit dem eigenen "Ich" im Hinblick auf den Verlust des Lebenspartners. Verlustängste -bewältigung, Liebesglück mit allen Höhen und Tiefen!
Da wird schon ein kleiner Strauß an Problemen gereicht, aufgearbeitet, der für einige Handlungsdrehungen verantwortlich ist.Leider nicht immer nachvollziehbar.
Netterweise ist die Hauptakteurin mit mehr als einer Geisteshaltung ausgestattet, die sie auch mal Dinge tun läßt, für die man sie schlagen möchte.
Doch gerade dies macht sie so sympathisch anders. Orla Cassidy ist halt eine Frau mit Ecken und Kanten. Neben den Erlebnissen der Orla, läßt die Autorin den Leser auch noch an den Tagebüchern des Toten teilhaben, was einige sehr spannende Momente mit sich bringt.
So ist es auf den ersten Blick ein wenig sprunghaft geworden, entwickelt jedoch eine gewisse Tiefe, die die Sprunghaftigkeit halbwegs wieder ausgleicht.
Neben dem überzeugenden Inhalt sei noch auf die liebevolle Gestaltung des Buches aufmerksam gemacht, die mich erst zum Kauf animierte.

Meiner Meinung nach ist "Ein letzter Brief von dir" ein gut gelungenes Debüt, vielleicht etwas lang, vielleicht mit einer Wendung zu viel - jedoch gut zu lesen!!!

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