• Buchtipp: Black Monday
  • Autor: R. Scott Reiss
  • Erschienen: 2008
  • Genre: Sci-Fi-Thriller erschienen im Ullstein Verlag

Plötzlich stürzen Flugzeuge vom Himmel...in Europa, den USA, in Asien….Terroranschläge? Dann fallen Maschinen aus, hundert, tausend,  ganze Industriezweige… Die Polizei büßt ihre Bewegungsfreiheit ein… Das Militär übernimmt die Macht in den freien Staaten. Der Winter beginnt – Eiseskälte ohne die Aussicht auf eine funktionierende Heizung…ohne eine Infrastruktur…ohne einen öffentlichen Schutz… Jeder kämpft für sich. Eine Mikrobe hat alles Öl unbrauchbar gemacht, keiner weiß woher es kommt, wie man sie bekämpfen kann. Und mittendrin kämpft Gregory Gerard – ein amerikanischer Seuchenexperte – ums Überleben seiner kleinen Familie – und der zivilisierten Welt! Das Buch fängt banal an, steigert sich in den ersten fünfzig Seiten so sehr, dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Dem Helden wider Willen wird ein erbarmungsloser Killer auf den Hals gehetzt, seine Frau kämpft mit den Nachbarn in seiner Strasse in Washington ums nackte überleben, während sein größter Feind – natürlich eine böse Jugendbekanntschaft  - gleichzeitig Oberhaupt der größten Plündererhorde der Stadt ist. Diese Plünderer suchen – selbstverständlich – die Strasse von Gerards Familie heim, so dass er sich doppelt anstrengen muss um seine Lieben zu retten! Das ist zwar etwas klischeehaft, aber sehr flott erzählt, hoch spannend und einfach die Frage: könnte es wirklich so sein?! Ist schon aufregend genug. Bleibt einzig die Auflösung, die auf zwanzig Seiten am Schluss etwas „voreilig“ zu sein scheint und dem ganzen etwas Spannung nimmt. Meinung des Redakteurs: Sauspannend, nur zum Ende flacht es ein wenig ab!
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