BOY’S LIFE – Die Suche nach einem Mörder von Robert McCammon

Cover zur Buchkritik: BOY'S LIFE - Die Suche nach einem Mörder von Robert McCammon

Zephyr ist ein verschlafenes Nest irgendwo im Süden der Vereinigten Staaten.

Wer nicht in der Molkerei arbeitet, schuftet in der Papierfabrik.

Arbeitslosigkeit gibt es quasi keine.

Die Arbeit ist hart, doch man arrangiert sich damit, hat sein Auskommen, ein einfaches Leben.

Doch es ist das Jahr 1964 - die Menschen sind mit wenig zufrieden.

Bis Cory Mackenson zusammen mit seinem Vater beobachtet wie ein Auto in den örtlichen Saxon See fährt, am Steuer ein splitterfasernackter Körper, zigfach verletzt - mit Handschellen an das Lenkrad gefesselt - das sieht Corys Vater zumindest als er rettend hinterherspringt.

Doch der Wagen versinkt, der Saxon See ist unheimlich tief, das Auto kann nicht geborgen werden.

Nun sollte man denken, dass in so einer verschlafenen Kleinstadt der Teufel los ist, die Tat schnell aufgeklärt wird.

Doch nichts dergleichen geschieht, niemand wird vermisst. Es gibt keine Leiche.

Die Menschen gehen weiter ihren Tagesgeschäften nach.

Cory und seine Freunde Ben, Davy Ray sowie Johnny beginnen auf eigene Faust zu ermitteln...

Und müssen absurde, spannende, komische Situationen durchlaufen, bis es ein verblüffendes Ende gibt.

"Boy's Life ist ein Roman über das Erwachsen werden in einer Kleinstadt in der es Mitte der sechziger Jahre ein weitgehend friedliches Miteinander von Schwarzen und Weißen gibt, indem allerdings der Rassismus trotz allem vorhanden ist.

Autor Robert McCammon ist ein verschlungener Roman gelungen, der sich neben dem mysteriösen Kriminalfall viel Zeit nimmt für die verschiedenen Probleme der jugendlichen Ermittler.

Jeder hat sein ganz eigenes Päckchen zu tragen, doch die Freundschaft zueinander lässt sie vieles meistern.

Da gibt es einige Parallelen zu Stephen Kings "Es" und dem "Club der Verlierer" - doch McCammon ist zum einen bei weitem nicht so blutrünstig wie sein bekannterer Kollege, außerdem ist "Boy's Life" mit weit über 500 Seiten zwar auch kein Büchlein, jedoch mal eben rund 1000 (!) Seiten dünner.

Der Schreibstil ist sehr schön zum einfachen Weglesen, durch die erfreulich unblutige (im Gegensatz zu Stephen King) allerdings trotz dessen spannende Geschichte können, auch jugendliche ohne weiteres zu dem Buch greifen!

Mein Fazit
“BOY’S LIFE – Die Suche nach einem Mörder” von Robert McCammon ist eine überaus spannende Reise durch die Zeit!
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