• Sauerkrautkoma: Ein Provinzkrimi
  • Rita Falk
  • September 2013
  • Humorvoller Thriller erschienen im Deutscher Taschenbuch Verlag

Das hat er jetzt davon der Franz Eberthofer, weggelobt worden ist er, wegenseiner exorbitanten Erfolge bei der Verbrechensbekämpfung in Nidernkaltenkirchen hat er nun ein Plätzchen in München bei der Polizei bekommen.
In der Großstadt!
Und wie sich das gehört, wenn man als Landei in die "Weltstadt mir Herz" kommt... das Auto wird gestohlen. Nicht das das jedem gleich passiert...aber trotzdem!
Naja, Gott sei dank taucht das gute Stück ja relativ schnell wieder auf.
Mit einer jungen Frau drin, nur leider liegt die im Kofferraum und wurde erwürgt!
Jetzt geht die Aufregung erst richtig los, denn der Eberthofer muss nun in ein Gefilde, dass so gar nicht sein Revier ist.
Die ersten Spuren führen nämlich nach Grünwald.

Da ist Hektik vorprogrammiert!

So, hier nun also schon der fünfte Fall des gemütlichen bayrischen Polizisten.
Vorweg eines gesagt: die vorherigen Teile muss man wohl gelesen haben um den optimalen Genuss zu erleben. Den ersten Teil "Dampfnudelblues" las ich noch, verlor die Reihe dann jedoch aus den Augen.
Nun kam dieser neueste Band zum Zuge.
Lesen und sich zusammenreimen was wohl passiert sein mag kann man ganz gut.
Durch den Kniff des Umzuges sowie den damit verbundenen neuen Figuren entwickelt sich auch eine recht kurzweilige, schnurrige Geschichte.
Die beschriebenen Typen sind allesamt nachvollziehbar, scheinen durchweg nicht alle Nadeln an der Tanne zu haben oder ensprechen dem Bayern-, Preußenklischee wie aus dem Bilderbuch!
Doch trotzdem blieb bei mir ein Gefühl der Unzufriedenheit.
Die kauzigen Protagonisten sind es auf keinen Fall, eher die insgesamt recht dürre Geschichte, die ohne wirkliche Höhepunkte vor sich hinplätschert.

Als Fazit läßt sich sagen, dass "SAUERKRAUTKOMA" nett ist, mehr nicht!!!



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