• Doch die Sünde ist scharlachrot
  • von Elizabeth George
  • 2010
  • Thriller

 

Es ist lange her, dass Inspector Thomas Lynley - auf der Flucht vor sich selbst und den Geistern seiner Vergangenheit - die Nacht in einem Bett verbrachte.
Rastlos wandert er an der felsigen Küste Cornwalls entlang. Er hat kein Ziel, keine Energie!
Doch eines Tages wird am Fuße einer Klippe ein abgestürzter, zerschmetterter Körper gefunden.
Nach der Identifizierung der Leiche, bei der Mord zweifelsfrei festgestellt wird, ergeben sich einige Verdächtige...darunter auch der ehemalige Inspector Thomas Lynley...

Dies ist nun also der sage und schreibe 14.Fall des Inspector Lynley, auch wenn er in diesen Fall erst mal ungewollt reinschlittert.
Dabei ist es doch reichlich ungewöhnlich - nein eher hanebüchen - dass er angeblich geschlagene sechs Wochen ohne einen Cent in der Tasche, nicht mal mit einem Portemonnaie unterwegs ist. Das glaubt doch kein Mensch!
Wobei solche brachialen Ungereimtheiten erlaubt sich die Autorin bei ihrem neuesten Bestseller leider mehr einen. Das trübt den Lesegenuß schon ziemlich!
Dazu kommen so viele Charaktere, dass man sich kaum merken kann, wer denn noch mal welches Motiv gehabt haben könnte.
Erschwerend ist auch noch, dass viele der möglichen Mörder so öde oder vollkommen überzogen gezeichnet wurden, dass man eigentlich nur den Kopf schütteln können.
Was in den früheren Büchern immer für Kurzweil und Spannung sorgte, will bei diesem Buch leider gar nicht aufkommen. Da wird doch fast jede Seite zur Qual.
Vielleicht sollte die Autorin sich doch dringend mal eine längere Pause vom Schreiben gönnen!

Fazit: Langatmig und reichlich öde!

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