• James Bond 007 - Der Tod ist nur der Anfang
  • Sebastian Faulks
  • Mai 2008 erstmals auf Deutsch
  • Agenten-Thriller erschienen bei Heyne

 

James Bond ist wieder im Dienst. Nach dem er im letzten Einsatz schwer gezeichnet wurde, er den Gedanken an Demission aber aufgegeben hat, wird er von M auf Julius Gorner angesetzt, einem nach außen hin tadellosem Geschäftsmann, der aber seinen ganz eigenen Plänen nachgeht. Nachdem Bond Gorner auf einem Tennisplatz gezeigt hat, wer der bessere Spieler ist, folgt er ihm nach Persien. Mit Hilfe des dortigen MI6 Agenten kommt er einer Verschwörung auf die Spur, die seinesgleichen sucht. Und nur mit Hilfe der bildschönen Scarlett könnt er es schaffen, Gorner aufzuhalten. Puh, nach dem Schöpfer Ian Fleming, dem „einmaligen“ Robert Markham, Christopher Wood, John Gardner und zuletzt dem Amerikaner Raymond Benson hat nun also Sebastian Faulks versucht, dem literarischen Bond neues Leben einzuhauchen. Das dabei die Bekannten Versatzstücke aus „M“, Moneypenny usw. vorkommen ist klar. Bildhübsche Frauen und Action darf auch nicht fehlen. Der Bösewicht ist natürlich deformiert und mit einem Leibwächter gesegnet, der keine Schmerzen kennt und auch noch sadistisch bis zum Abwinken veranlagt ist. So reiht sich wirklich ein langweiliges, x-mal gelesenes Klischee an das andere. Das an sich wäre ja gar nicht so schlimm – schließlich weiß man bei jedem James Bond Film auch was einen erwartet – aber der Stil von Faulks ist – meiner Meinung nach – einfach schlecht. Da werden Action Szenen eingebaut, ohne Sinn und Verstand, so dass man sich fragt, was das soll… Die Idee einen Krieg zwischen England und Russland zu provozieren ist genauso abgelutscht, wie die, das Bond quer durch die Sowjetunion flüchtet einfach langweilig und absurd ist! Am nettesten fand ich noch die Idee, das Abenteuer direkt nach Flemings letztem Thriller „Der Mann mit dem goldenen Colt“ spielen zu lassen. Die daraus resultierenden Probleme, der z.B. der nicht vorhandenen mobilen Kommunikationsmöglichkeiten sind wirklich die größten Highlights dieses Buches. Fazit: Öde und überflüssig!

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