Datenschutz

Datenschutz im Netz: Darauf kommt es an

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Datenschutz ist im Umgang mit sozialen Medien und anderen Anwendungen im Netz immer wieder ein großes Thema. Dabei geht es nicht nur um das Verhindern von Identitätsdiebstahl oder nervig personalisierter Werbung, sondern um andere Sicherheitsaspekte, die wir hier ebenfalls vorstellen. Wieso dieses Thema überhaupt relevant ist und welche Lösungen es gibt, die eigene Privatsphäre zu schützen – all das stellen wir in diesem Artikel vor.

Es gibt jeden Tag neue Websites, die im Internet Glücksspiel anbieten wollen, denn der Markt befindet sich im stetigen Wachstum und immer neue User möchten ihr Glück auf die Probe stellen. Wenn man sich bei jedem dieser Anbieter aufs Neue registriert und Kontodaten und persönliche Informationen hinterlässt, widerspricht dies dem Gebot der Datensparsamkeit (Was es damit auf sich hat, wird weiter unten genauer erläutert!). An dieser Stelle tritt die Idee der Pay n Play Casinos auf die Bühne: Hier werden alle Kontobewegungen nur über eine Plattform abgewickelt, die dann ihrerseits mit den einzelnen Providern interagiert und so ermöglicht, eine große Zahl von Spielen zu testen, ohne jedes Mal eine neue Wolke an persönlichen Auskünften füllen zu müssen. Dabei setzen die Macher von Pay N Play auf die Technologie des schwedischen Anbieters Trustly, das dank Zwei-Faktor-Authentifizierung optimale Sicherheit bietet.

Warum Datenschutz?

Es gibt im Prinzip drei Gruppen von Akteuren, die an eure persönlichen Daten heranwollen: Zuerst sind es Konzerne, die aus kapitalistischem Interesse heraus so viel wie möglich über ihre Kunden wissen wollen. Damit können sie den Zielpersonen personalisierte Angebote machen und Bedürfnisse direkter ansprechen und so zum Kaufen verleiten. Dann gibt es Behörden und Geheimdienste, die Datensammlungen anlegen, um Verbrechen vorzubeugen oder begangene Taten rascher aufklären zu können. Leider gibt es kaum Belege, dass Vorratsdatenspeicherung wirklich in der Lage ist, Aufklärungsraten oder Prävention zu verbessern. Die dritte Gruppe sind Kriminelle, die Opfer ausspionieren wollen, um mit Hilfe ihrer Daten Zugriff auf Konten oder Nutzerprofile zu erlangen. Während man den ersten beiden Gruppen mit viel gutem Willen noch unterstellen kann, dass sie ein nachvollziehbares Interesse an unseren Informationen haben, gibt es absolut keinen Grund, wieso die dritte Fraktion irgendetwas über uns erfahren sollte.
Ganz grundlegend fühlt es sich natürlich auch nicht gut an, wenn intime Gewohnheiten, private Details und persönliche Informationen von Personen abgerufen werden, die wir gar nicht kennen, oft sogar ohne das wir dies überhaupt erfahren.

Datensparsamkeit und technischer Schutz

Was kann man als User tun? Im Grunde helfen zwei Dinge: Erstens sollte man aktiv vermeiden, seine Daten im Netz zu verbreiten. Jeder Account bei sozialen Netzwerken, Shops oder anderen Diensten, der mehr Informationen enthält als zum Beispiel die eigene Email-Adresse, kann potenziell zur Schwachstelle werden. Das Stichwort Datensparsamkeit bedeutet, dass nie mehr persönliche Daten genutzt werden sollten, als unbedingt nötig. Auch das Akzeptieren von Cookies, die von Websites ausgelesen werden können und Daten über das Userverhalten sammeln, sollte vermieden werden.
Die andere Technik ist das Nutzen eines VPN. Dahinter verbirgt sich ein Servernetzwerk, dass die Heim-IP eines Internetanschlusses verschleiern kann. Gleichzeitig verschlüsselt die Anwendung alle Daten, die ins Netz gesendet werden, um heimliche Mithörer auszusperren.

Bild: pixabay.com / madartzgraphics

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