Future for Fridays?: Streitschrift eines jungen “Fridays for Future”-Kritikers von Clemens Traub

Buchkritik zu Future for Fridays

Clemens Traub, 22 Jahre jung, gehörte lange Zeit zu den Demonstranten dazu, die regelmäßig die Straßen der Republik heimsuchten.
Nie würde er den menschengemachten Klimawandel in Abrede stellen.
Doch es ist eine Veränderung vor sich gegangen...viele Mitstreiter, zu viele, halten sich für Auserwählt und als Überbringer der einzig wahren Lehre.
Dabei geht es zunehmend rücksichtsloser zu, die deutsche Wirtschaft soll am Besten sofort aufhören zu existieren.
Es droht eine neue Eskalationsstufe, im schlimmsten Fall ein Bürgerkrieg - auf der einen Seite Ökos die für das Klima am Liebsten alles abschaffen würden gegen die Umweltzerstörer.
Die soziale Spaltung nimmt immer mehr an Fahrt auf.
Zwischentöne oder das man auch mal andere Argumente gelten lässt werden zunehmend schwerer umzusetzen.

Hier nun also eine kritische Auseinandersetzung!

Es läuft aber auch wirklich nicht so gut für die wackeren Aktivisten von der Klimafront.
Nach Monatelanger Speichelleckerei durch die Hauptpresse Vertreter, dem Einknicken selbst gestandener Wirtschaftsbosse sowie Politikern macht die Corona Krise jetzt einen richtig fetten Strich durch die Rechnung.
Auf einmal scheint die Klimakatastophe so weit entfernt, die Medien nehmen einfach ein neues Thema auf die Tagesordnung.
Keine Versammlungen, keine Demos mehr - und ob nach dem darniederliegen weiter Teile der Wirtschaft die von Kurzarbeitergeld oder sogar Arbeitslosigkeit betroffenen  dann noch dem Luxusproblem eines menschengemachten Klimawandels so ohne weiteres wieder zuwenden - man fragt es sich zurecht.
Hauptsache Frau Thunberg bleibt gesund.
Es läuft also suboptimal, da kommt noch so ein frecher Demonstrant und plaudert via Streitschrift über das Projekt.
Frechheit!
Dabei ist Autor Clemens Traub nicht mal so dreist wenigstens AFD Mitglied zu sein, so dass man noch ordentlich Munition gegen die größe Oppositionspartei sammeln könnte.
Der Mann ist ein Sozi! Auch das noch; absolvierte ein Freiwilliges Soziales Jahr im Mainzer Landtag.
In der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt widerfuhr ihm auch das berühmte Aha-Erlebnis, dass ihn veranlasste FFF ab sofort deutlicher zu hinterfragen.
Eine Mitstreiterin aus wohlhabendem Hause meinte doch kaltschnäuzig, dass Tagebaukumpel aus der Lausitz schließlich Hartzen könnten, Hauptsache die letzte Zeche macht dicht.
Soviel zur Vorgeschichte. Das kleine Büchlein zeigt einmal eine erfrischend andere Sicht der Dinge auf, obwohl der Autor ein Verfechter des Themas ist, sind seine Scheuklappen jedoch noch nicht komplett zu.
Dabei bekommen die vielen Akademikerkinder, die meinen die einzige Lehre zu vertreten und ohne Rücksicht auf Verluste ihre Interessen meinen durchziehen zu müssen, in ihrer ganzen arroganten Abgehobenheit ordentlich ihr Fett weg.
Da ist nicht nur aufschlussreich, wie diese jungen Leutchen ticken, sondern auch noch nett formuliert.
Dazu gibt es ein ganzes Kapitel über den traurigen, beinah tragischen Zustand der hiesigen Medien.

Mein Fazit
Meiner Meinung nach schreibt hier Autor Clemens Traub mit “Future for Fridays? Streitschrift eines jungen “Fridays for Future” – Kritikers sachkundig, fundiert ohne reißerisch zu sein ein sehr interessanten Buch abseits der veröffentlichten Meinung.
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