• Nichts: was im Leben wichtig ist
  • von Janne Teller
  • 2010
  • Roman vom DTV Verlag

 

Die Aussage von Pierre schockiert die Klasse: "Es gibt nichts von Bedeutung! Daher lohnt es sich nicht etwas zu tun!" Seine Kameraden und Kameradinnen tragen Dinge zusammen, die wichtig sind, doch egal ob Jesusstatue oder alten Familienbilder, es gibt gar nichts, was Pierre beeindruckt. Egal, was seine Kameraden auftischen, Pierre bleibt eiskalt...und so läuft die Geschichte langsam aber sich völlig aus dem Ruder. Ohne sichtbaren Erfolg gibt Sofie ihre Unschuld. Johann opfert  allen Ernstes seinen Zeigefinger... Und als die verstörten Eltern endlich die Polizei einschaslten, hält NICHTS die Katastrophe noch auf! Wow, das ist mal ein wirklich origineller Plot. Die Kameraden treffen sich in einem alten Sägewerk, einer muss den anderen toppen, wenn es darum geht, etwas einzubringen! Und so geht es schnell in eine ganz fatale Richtung! Dabei bleibt es in Gedächtnis, wie schnell die Gewalt dann zu eskalieren droht. Daher sollte man sich Jugendliche vor diesem Buch warnen, da durchaus nihilistische Tendenzen zu erkennen sind. Das ist allerdings auch der einzige K ritikpunkt. Ansonsten ist die Geschichte toll durchdacht, in sich logisch, die Figuren wirklich ausgefeilt und dabei sehr spannend;  wenn auch teilweise ziemlich drastisch! Fazit: Einfach Klasse!
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