Schlesien – Das große Buch der Familienrezepte: Rezepte sowie Fotos, alte Postkarten, Geschichten und Anekdoten aus der alten Heimat von Harald Saul

Die Erlebnisgeneration stirbt langsam aus, die sich noch daran erinnern können, dass Breslau (heute Wroclaw) zum deutschen Reich gehörte und erst spät 1945 erobert wurde.
Jahrhunderte lang gehörte diese herrliche Stadt mit dem dazugehörenden Landteil zum preußischen und deutschen Reich dazu.
Nach nunmehr 75 Jahren des Wegfalls und der Okkupation von polnischer und tschechischer Seite aufgrund des 2.Weltkrieges gehen die Erinnerungen allmählich verloren.
So gibt es mit dem knapp 230 Seiten starken Buch in erster Linie ein nettes Kochbuch in Verbindung mit zahlreichen Anekdoten und nicht wenigen Fotos eine kleine Reise in die Vergangenheit.
Der Begriff Bildband ist sicherlich ziemlich übertrieben, davon zeugt schon der günstige Preis von knappen zehn Euro.
Ein wirklicher Bildband würde natürlich ein vielfaches kosten.
Autor und Küchenmeister Harald Saul wirft vielmehr einen Blick auf die umfangreiche Küche der Region, die für jeden Gaumen etwas bereithält.
Dokumente, Erinnerungen und Bildnachweis an die Vergangenheit sind mehr schmückendes, allerdings nicht unspannendes Beiwerk.
Die beschriebenen Gerichte umfassen sowohl deftiges wie Sauerkraut oder Kartoffelsalat als auch süße Gerichte wie zum Beispiel Rhababer- oder Apfelkuchen.
Bezeichnend ist wie die Gabe, mit wenig Zutaten recht umfangreiches zaubern zu können.
Die Bilder gehen in erster Linie Richtung Postkartenmotiven der alten Städte wie halt Breslau oder Oppeln.
In Schwarzweiß gehalten zeigen sie großartige Stadtbilder von leider untergegangenen Metropolen und Städtchen.

Mein Fazit
“Schlesien – Das große Buch der Familienrezepte: Rezepte sowie Fotos, alte Postkarten, Geschichten und Anekdoten aus der alten Heimat”von Harald Saul ist leicht verständlich, lecker & lesenswert. Schöne Kombination
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