3096 Tage von Natascha Kampusch

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  • 3096 Tage
  • von Natascha Kampusch
  • 2010
  • Buchbesprechung vom Ullstein Verlag

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendjemanden gibt, der nicht die unfassbare Tat kennt, die an dem Kind Natascha begangen wurde, die erst nach dieser unglaublich langen Zeit aus den Fängen ihres Entführers fliehen konnte, der unmittelbar nach ihrer Flucht in den Selbstmord flüchtete.Ich denke, dass so ein persönliches Buch in keiner Weise bewertet werden kann. Sicherlich gibt es den einen oder anderen, der bemängelt, dass keine neuen Erkenntnisse zutage kommen. Das könnte man tun.Doch ich denke, dass es dem Buch sehr guttut, dass es bis auf einen ganz kleinen Teil keinerlei reißerischen Passus gibt. Somit bewahrt die Autorin doch die Würde.Ein wenig gewöhnungsbedürftig finde ich den Stil, in dem dies Buch geschrieben wurde, da man hin und wieder meint, dass da jemand anderes schreibt, als eine Frau von 22 Jahren.Doch wenn man sich reingelesen hat, lässt man das Buch gar nicht mehr aus der Hand. Und das haben wohl schon sehr viele festgestellt, da die Geschichte des Schicksals der Natascha Kampusch sofort auf die Bestsellerlisten katapultiert wurde.Fazit: Wer so ein Schicksal meistert, verdient allen Respekt!

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2 thoughts on “3096 Tage von Natascha Kampusch

  1. Es ist schade, dass viele Sätze gar nicht von ihr stammen, wobei sie doch eine sehr gute Sprachkompetenz besitzt.
    Das Buch ist jedenfalls sehr spannend, erschütternd und man hat Freude am Lesen. Zugleich ist das Buch fast ein psychologischer Ratgeber.

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