Alexandra – Die Legende einer Sängerin: Ihr Leben – Ihre Lieder – Ihr Tod von Marc Boettcher

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Doris Wally Treitz kennen wohl nur eingefleischte Fans.

Auch der Name Doris Nefedov dürfte vielfach zu fragenden Gesichtern führen.

Doch der Künstlername „Alexandra“ sagt auch nach vielen Jahrzehnten etlichen neuen und (abnehmend) alten Fans etwas.

Eine sehnsuchtsvolle, rauchige Stimme – verbunden mit wehmütigen Klängen von „Zigeunerjunge“(Achtung Titel) bis zum unvergänglichen „Mein Freund der Baum“ wecken oft Assoziationen.

Dabei ist die Dame vor bereits 52 Jahren nahe der dithmarscher Kleinstadt Tellingstedt tragisch bei einem Autounfall zusammen mit ihrer Mutter tödlich verunglückt.

Lediglich der im Fond schlafende Sohn überlebte.

Schnell rankten sich Gerüchte um das Leben den jungen Frau, die so ausnehmend erfolgreich wurde.

In die Leichenhalle wurde eingebrochen, der Wagen soll nicht in Ordnung gewesen sein, Verbindungen zur Unterwelt oder wahlweise Agententätigkeit ließen das Thema auch nach vielen Jahren nicht wirklich zur Ruhe kommen.

Der Autor Marc Boettcher, der zum 30. Todestag recherchierte, wurde auch nach so vielen Jahrzehnten noch bedroht.

 

Was steckt also dahinter?

 

 

Boettcher beschreibt auf 220 Seiten das Showbusisness der 60er Jahre.

Rex Gildo, Udo Jürgens, Adamo oder auch Roy Black haben ihre Hochzeit.

Die Welt hat in jeder Hinsicht nach außen hin perfekt zu sein.

So etwas wie Homosexualität wird nicht geduldet.

Jemand wie Rex Guildo hat seine Cousine zu ehelichen, damit die Schlagerwelt sauber bleibt.

Zugegeben, das Buch hat schon einige Jahre auf dem Buckel – aber das Thema und die Herangehensweise des Autoren machen, so man denn Interesse daran besitzt immer noch Spaß zu lesen.

Ob man den Thesen unbedingt folgen möchte, einiges scheint doch weit hergeholt, muss natürlich jeder selbst wissen.

Als großer Fan der Dame würde ich mich übrigens nicht bezeichnen, es ist einfach so, dass ich das Thema an sich spannend fand – und siehe da – das Buch ist einfach in sofern gut zu lesen, da der Autor zum einen sehr flüssigen Stil zu Schreiben hat, Alexandra trotz ihres sehr kurzen Lebens, eine interessante Figur und ein aufregendes Leben geführt hat.

Durch einige Fotos wird das Leseinteresse noch weiter angefacht.

Außerdem kann man das Büchlein (220 Seiten) auch einfach als Zeitdokument einer Generation betrachten, die den Krieg als Kind miterleben mussten, dann allerdings innerhalb relativ kurzer Zeit hoch hinauskamen und das Wirtschaftswunder feiern konnten/durften.

Obendrein wird mit dem Buch noch eine CD mit ihren wichtigsten Hits erstanden.

Mein Fazit
"Alexandra - Die Legende einer Sängerin: Ihr Leben - Ihre Lieder - Ihr Tod" von Marc Boettcher ist gut in die Jahre gekommen - immer noch lesenswert. /su_box]

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