Duddits – Dreamcatcher von Stephen King

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Jedes Jahr im Herbst kommen die vier Freunde Henry, Pete, Jonesy und Biber im Norden Maines in der Nähe von Derry in Neuengland für eine Woche zusammen um zur Jagd zu gehen.

Sie kennen sich von der Grundschule.

Seit Jahrzehnten also.

Vor vielen Jahren haben sie Duddits Cavell, einen behinderten Jungen in ihrem Alter, vor dem Terror von Grabeau und seiner Gang geschützt.

Seitdem sind sie mit ihm befreundet.

Aber auf eine ganz andere Art.

Telepathisch sind sie miteinander verbunden, eine besondere Begabung.

Verstärkt wird diese in diesem grausamen Herbst.

Als ein Raumschiff in den unendlichen Weiten der Wälder Nordamerikas abstürzt, das Militär eingreifen muss und alle Außerirdischen abschlachtet, dabei aber einen laufen lässt, nimmt ein katastrophaler Wettlauf mit der Zeit seinen lauf.

Denn „der Graue“ ist ein „Wandler“, der sich in die Gedanken der Menschen hackt und sie zu willenlosen Geschöpfen degradiert.

Für diese Geschichte benötigt der Meister des Horrors einmal mehr als 800 Seiten.

Die Qualität der Szenarien wandelt zwischen gepflegter Langeweile und hochspannender Action mit blutigsten Zwischenstücken.

Wesen – genannt Kackwiesel – gedeihen in den Innereien der Menschen, bahnen sich ihren blutigen Weg in die Freiheit durch die Wirts Körper.

Das hat man bei „Alien“ dann auch schon mal in Farbe gesehen.

Dazwischen kommen lange Passagen in denen Stephen King Kindheitserlebnisse der vier Jungs beschreibt.

Irgendwie hat man das Ganze schon einmal gelesen/gesehen.

Die Parallelen zum Klassiker „Es“ sind unübersehbar, in einer Reminiszenz wird der „Club der Verlierer“ sogar in Derry zitiert.

Sprachlich ist das Ganze leider recht flach gehalten, mit jeder Menge vulgären Ausdrücken.

Der Autor meint wohl, dass zwölfjährige nur in Kraftausdrücken kommunizieren.

Bemerkenswert ist, dass das Militär einmal mehr sein Fett weg bekommt.

Der Befehlshaber hört auf den Spitznamen „Kurtz“, womit ein weitere Filmklassiker eine kleine Hommage bekommt.

Und Kurtz ist wirklich so irre wie Marlon Brando seinerzeit im Film "Apocalyse Now".

Kontrastierend dagegen wird „Mr Grey“ beschrieben, der einzige Außerirdische Überlebende, der zwar auch grausam und kaltblütig ist, dabei allerdings nach und nach die Emotionen und Vorteile des menschlichen Seins erfährt.

So bleibt der Nachgeschmack, das irgendwie inhaltlich geklaut wurde (allerdings bei seinen eigenen Büchern – wobei auch „Tomyknockers“ sehr ausführlich Vorbild gewesen ist) es unsagbar lang ist zwischendurch, trotzdem zeigt King eine andere Möglichkeit auf, wie es aussehen könnte, wenn Außerirdische auf der Erde landen.

Das Buch ist übrigens, wie so viele von Stephen King, verilmt worden und kann mit Morgan Freeman, Thomas Jane, Tom Sizemore sowie Timothy Olyphant eine ganz ordentliche Riege an Schauspielern vorweisen.

(Die Spezialeffekte sind allerdings etwas mau geraten).

Mein Fazit
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