Die Florentiner Schule von A.R.Cereza

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Von einem ihr unbekannten Notar erfährt die bildhübsche vollbusige Isabella von einer schönen Erbschaft, die allerdings noch viel größer werden soll, wenn sie sich für zwei Wochen in der „Scuola di Sesso“ einschreibt.

Es winken eine eigene Kosmetikerin, Unterricht in Körpersprache und -beherrschung – sogar eine eigene Shoppingberatung ist in diesem sorglos Luxusprogramm mit dabei.

Hinter dieser Bedingung vermutet die junge Germanistik Studentin ihren verstorbenen Liebhaber Victor, dem Besitzer einer Reihe von Autohäusern.

Dieser ist einige Jahre älter gewesen und vor ein paar Wochen plötzlich an Herzversagen verstorben.

Kennengelernt hatten sie sich bei einer Messe, auf der Isabelle als Hostess in einem atemberaubend dekolletiertem Kleid arbeitete.

Ein normales Leben kann sich die Trauernde momentan sowieso nicht vorstellen.

Also macht sie sich auf den Weg von Hamburg ins wunderschöne Florenz.

Es beginnt eine Reise zum eigenen „ich“ und zu viel, viel Sex.

Die Autorin A.R. Cereza schreibt keine Weltliteratur.

Aber die Spannung bleibt prickelnd, eine Menge Esprit ist außerdem in der Handlung vorhanden.

Recht regelmäßig geht es in allen möglichen Variationen zur Sache.

Doch Cereza gleitet nie ins pornografische oder allzu billig/schmuddelige ab.

Dabei ist die Art des Schreibens auf keinen Fall verkrampft, sondern so gewählt, dass es genügend Raum für das Kopfkino gibt.

Wobei die Sichtweise einer emanzipierten jungen Frau auch einmal etwas angenehm „anderes“ darstellt.

Die einzelnen Kapitel sind schön knapp gehalten.

Nach der Erbschaft und der Reise in das schön festgehaltene Florenz geht es jeweils mit den einzelnen Tagen weiter.

Das erhöht den Lesefluss ganz beträchtlich.

Hinzu kommt, dass ein sehr großer Druck gewählt wurde, so sind die mehr als 380 Seiten recht schnell durchgelesen.

Man darf also weder billige Pornografie noch hochgeistige Lebenshilfe bei diesem Buch erwarten.

Angenehm hervorzuheben ist noch, dass die sonst üblichen diversen Rechtschreibfehler, die sich gern bei Eigenpublikationen (mangels Lektorat) einschleichen bei diesem Buch sehr übersichtlich sind.

Mein Fazit
„Die Florentiner Schule“ von A.R.Cereza ist gut zu lesen, regt die Durchblutung an und prickelt.

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