Cover zu Buchkritik von 5 funkelnde Sterne

5 funkelnde Sterne von Dorothea Ackroyd

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Für die Fraktion der zwei bis vierjährigen kommt hier ein kleiner Klassiker, der zwar schon vor 13 Jahren erschien, mit seiner liebevoll illustrierten Erscheinung absolut zeitlos ist.

Im tiefsten Winter erwachen Bär, Reh, Schäfchen sowie Kaninchen vom Schein der fünf Sterne, die der Reihe nach weniger werden, bis nur noch der eine Stern zu einer kleinen Hütte im tiefsten Wald führt.

Wer mag wohl in der kleinen Hütte wohnen?

Die Antwort zu dieser Frage erfahren die kleinen Vorleser-begeisterten nach 14 Seiten.

Auf der letzten Seite sind dann auch gleich wieder alle fünf Sterne vorhanden, so dass ein Teil der Kinder gleich noch ein wenig zählen lernen kann.

Die Texte sind vierzeilig in netter Reimform, die Tiere einfach gewählt, so dass sich auch jeder etwas darunter vorstellen kann.

Überhaupt sind die beruhigenden Illustrationen mit einigen Details ausgestattet (wo schlafen die Mäuse im Stall der Schafe), so dass man hervorragend "ich sehe was, was du nicht siehst" spielen kann.

Durch die abnehmende Anzahl der Sterne trainieren die älteren Kinder großartig ihr Zahlenverständnis.

Der Clou dabei ist die Tatsache, dass im stabilen Pappdesign jeweils ein Stern pro Seite weniger ausgestanzt ist.

Die Kleineren können noch besser greifen, die größeren - wie schon geschrieben - üben die Abzählerei.

Durch die Pappverarbeitung hält das Buch einiges ab, der Preis von nicht mal drei Euro ist mehr als angebracht, die Ecken sind abgerundet, sodass keine Gefahr besteht sich zu verletzen.

 Neben den tollen Illustrationen bestechen die einfachen aber einprägsamen Reime.

Kurz, prägnant, sodass man einiges beim dritten Lesen schon auswendig beherrscht. So sollte ein Kinderbuch sein.

Wo Lob ist, gibt es naturgemäß auch Kritik:

Als Verfechter des traditionellen Weihnachtsfestes finde ich es im Prinzip inakzeptabel, dass der holde Stern am Himmelszelt allen Ernstes vom Weihnachtsmann gebracht worden sein soll.

Kein Wort vom Jesus- oder Christkind - das ist eines Vorweihnachtsbuches unwürdig und schlicht unchristlich.

Vielleicht spiegelt es allerdings auch den Zeitgeist wider, wobei das Buch ja bereits 2007 erschienen ist.

Vielleicht so was wie vorauseilender Gehorsam?

Mein Fazit
„5 funkelnde Sterne“ von Dorothea Ackroyd ist ein zauberhaftes Kinderbuch – gänzlich ohne klassisch christlichen Zauber!

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