Neue Buchkritik

Buch zur Kritik von Die Luftangriffe auf Rosenheim

Die Luftangriffe auf Rosenheim 1944-1945 von Paul Negwer

Cover des Buches Die Luftangriffe auf Rosenheim

Seit 1943 ist der sogenannte "Reichsluftschutzkeller" keiner mehr gewesen.
Schlesien, die "Ostmark" sowie anliegende Gebiete konnten die Bomberverbände frühestens ab diesem Jahr erreichen.
Um "in Reichweite" zu gelangen musste erst Süditalien im Rahmen der Operation "Avalanche" genommen werden.
Beinahe 20 Luftangriffe auf den damals wichtigen Verkehrsknotenpunkt zwischen München, Innsbruck sowie Salzburg verzeichnet der Autor Paul Negwer.
Mit diesem schmalen Büchlein - es hat mal gerade 52 Seiten - zeichnet Negwer zielgenau nach wie ein Bombenkrieg hätte aussehen können, wenn der Angreifer sich auf wirklich militärisch - strategisch wichtige Ziele konzentriert hätte.
Die auch heute noch malerische Altstadt Rosenheims zeugt noch heute davon, was es heißt nicht dem Bombenterror der Alliierten ausgesetzt gewesen zu sein.
Im Gegensatz zu vielen anderen Städten des Reiches wurde in Rosenheim (damals zählte es wohl etwas mehr als 20 000 Einwohner) der in der Tat wichtige Bahnhof bombardiert.
Die Innenstadt blieb weitestgehend verschont.

Mein Fazit
Die Luftangriffe auf Rosenheim 1944-1945″ von Paul Negwer ist ein kleines, informatives Büchlein über eine andere Art der Kriegführung.

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