Franz Lehár: Der letzte Operettenkönig. Eine Biografie von Stefan Frey

Buchkritik zu Der letzte Operettenkoenig

Nicht nur Ludwig van Beethoven ist in diesem Jahr mit einem Runden Geburtstag am Start, deutlich unbekannter doch dabei nicht weniger umtriebig gewesen ist der einhundert Jahre jüngere Operettengigant Franz Lehár.

Von diesem begnadeten Musiker, der es als erster wagte die immer etwas belächelte leichte Muse der Operette mit einem tragischen Ende zu versehen ist nicht viel bekannt, große Berichte in Funk, Zeitung oder Fernsehen werden wir wohl nicht zu hören bekommen.

Dabei ist ihm mit "Der lustigen Witwe", "Zigeunerliebe" oder "Land des Lächelns" Melodien gelungen, die nicht unbekannt sind.

Ersteres gehört auch heute noch zu den Repertoires der Theaterwelt.

Eine "Ode an die Freude" ist allerdings nie dabei gewesen.

Im Nachhinein wurde Franz Lehár vorgeworfen sich nicht genug von den Nazis abgegrenzt zu haben (er starb 1948), dabei wird gern übersehen, dass seine geliebte Frau Sophie selbst Jüdin gewesen ist.

Franz Lehár hat sich stets vor seine Frau gestellt, so dass beide den zweiten Weltkrieg überlebten.

Der Text ist recht klein gedruckt, es wurden sehr viele Bilder gedruckt, so dass  man auch visuell einiges zu tun bekommt.

Natürlich hat der Autor es nicht versäumt die diversen Werke des Künstlers aufzuzählen, samt Daten der Erstaufführung sowie zum Beispiel die Anzahl der Akte.

Mein Fazit
So gelingt dem Autoren Stefan Frey mit “Franz Lehár: Der letzte Operettenkönig. Eine Biografie” eine interessante, üppige Biografie über ein durchaus unterschätztes Musikgenie!
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