Haben auch Sie sich schon einmal überlegt, Wertpapiere an der Börse zu handeln? Mit dieser Überlegung sind Sie nicht alleine. Immer mehr private Anleger suchen nach alternativen Geldanlageformen und landen dabei beim Wertpapierhandel.
Doch so einfach, wie dies auf den ersten Blick aussieht und durch die Werbung auch suggeriert wird, ist der Handel mit Wertpapieren gar nicht. Es ist vielmehr ein recht schwieriger Handel, der vom Anleger einiges abverlangt. Gemeistert werden kann er aber dann, wenn sich der Anleger mit dem Wertpapierhandel ausführlich beschäftigt und gleichzeitig einen Broker an seiner Seite hat, der ihn beim Handel unterstützt.

Was macht der Broker?

Bis vor wenigen Jahren musste man sich an ein Bankhaus wenden, wenn Aktien oder Fonds erworben und gehandelt werden sollten. Ein bankinterner Broker übernahm dann die Aufgabe, kaufte die gewünschten Wertpapiere und betreute diese. Meist nicht zur Zufriedenheit der Anleger und nur mit hohen Mehrkosten verbunden. Denn die Arbeit des Brokers musste ja irgendwie honoriert werden.

Heute sieht dies glücklicherweise alles ein wenig anders aus. Der Anleger kann selbst agieren und sich dafür einen Broker suchen, der lediglich das Wertpapierdepot und die Handelsplattform zur Verfügung stellt. Den Handel selbst organisiert und verantwortet der Anleger selbst. Da der Broker ein wichtiger Bestandteil für einen erfolgreichen Handel ist, ist es wichtig, dass dieser mit viel Bedacht ausgewählt wird. Einfach der Werbung zu folgen und den größten Marktschreier auszuwählen, ist daher nicht ratsam. Auf brokervergleich.net lässt sich erkennen, warum dies so ist. Hier 5 Tipps, die bei der Auswahl des passenden Brokers helfen sollen:
  • 1. Welche Wertpapiere wollen Sie handeln?
    Bevor Sie sich überhaupt auf die Suche nach einem passenden Broker machen, sollten Sie für sich überlegen, welche Wertpapiere Sie handeln wollen. Nicht jeder Broker bietet alle Wertpapiere für den Handel an. Überlegen Sie daher, in welche Richtung Sie tendieren, welche Art von Wertpapiere Sie sich vorstellen könnten zu handeln und wie der Handel letztendlich aussehen soll. Letzteres ist vor allen Dingen dann wichtig, wenn es um die Frage geht, ob Sie den Handel selbst gestalten oder doch auf professionelle Hilfe zurückgreifen wollen.
  • 2. Die Kosten beim Wertpapierhandel
    Wertpapiere lassen sich nicht ohne Kosten handeln. Der Broker muss für die Bereitstellung seiner Dienste bezahlt werden. Dies geschieht oftmals pro Order. Andere Broker erheben eine monatliche Grundgebühr, die dann die Ordergebühren sinken lassen. Zudem können Kosten für Einzahlungen und Auszahlungen entstehen. Überlegen Sie daher gut und vergleichen Sie verschiedene Kostenmodelle. Nicht immer ist der günstigste Broker auch der beste Broker. Vor allen Dingen dann nicht, wenn er nicht die handelbaren Werte hat, die Sie suchen.
  • 3. Welche Orderwege werden angeboten?
    Wertpapiere müssen geordert werden. Bei einem Online Broker geschieht dies in der Regel online. Es sollte aber auch möglich sein, ihn per Fax, E-Mail oder Telefon zu erreichen, um eventuelle Order auf den Weg zu bringen. Entscheiden Sie sich für einen Broker, der Ihnen behilflich ist beim Handel, dann sind die zusätzlichen Orderwege unerlässlich.
  • 4. Der Kundenservice beim Broker
    Ein ordentlich aufgestellter Kundenservice ist nicht nur ein gutes Aushängeschild für den Broker, sondern auch sehr wichtig für Sie als Anleger. Sie müssen den Broker gut erreichen können und eine deutschsprachige Servicehotline vorfinden. Zudem sollte die Handelsplattform modern und leicht bedienbar sein. Zu einem guten Service gehören auch ein kostenloses Demokonto und kostenlose Schulungsunterlagen. Nur wenn Sie sich beim Broker gut aufgehoben fühlen, werden Sie dort auch lange genug verweilen, um ordentliche Renditen erwirtschaften zu können.
  • 5. Sicherheiten sind wichtig
    Online mit Geld arbeiten bringt immer ein gewisses Risiko mit sich. Der Broker sollte daher ausreichend Sicherheitsmechanismen haben, damit Ihr Geld nicht in dubiosen Kanälen verschwindet. Achten Sie auf eine ordentliche Regulierung und eine Einlagensicherung. Der Geldtransfer sollte immer über verschlüsselte Seiten erfolgen. Zudem dürfen Ihre persönlichen Daten nicht an Dritte weitergereicht werden.


Image: geralt / pixabay.com


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