Immobilien gelten als krisensicheres Investment. Deshalb sind sie außerordentlich begehrt. Neben der klassischen Geldanlage in Aktien und anderen börsennotierten Papieren lassen sich Immobilien langfristig nutzen, um Kapital sicher und rentabel anzulegen. Eine Bauchentscheidung sollte jedoch ein Immobilienkauf nicht sein.

Herrschaftliche Immobilie

Abbildung 1: Was auf den ersten Blick wie ein rentables Objekt aussieht, kann auf den zweiten Blick zum Investment-Fehlgriff werden.



Immer wieder investieren Privatpersonen in vermeintliche Toplagen von Hamburg über Berlin bis nach München. Das Problem: Anleger kennen sich oft in den Städten nicht aus, recherchieren nicht ausreichend und verlassen sich auf ungeprüfte Aussagen zweifelhafter Berater. Am Ende zahlen sie doppelt und dreifach drauf. Damit ein Immobilieninvestment gelingt, gibt es drei grundlegende Tipps, die wir in diesem Beitrag vorstellen.

Tipp 1: Den Investitionsort mit Bedacht auswählen

Am Thema Investitionsort scheiden sich die Geister. Die eine Seite plädiert dafür, vor Ort zu investieren. Die Vorteile, die in einem Investment in der eigenen Stadt liegen sind:
  • der Markt ist bekannt,
  • die Hausverwaltung und Vermietung lässt sich ggf. selbst übernehmen,
  • falls sich politisch oder gesellschaftlich etwas ändert und Stadtteile zum Beispiel an Wohnwert verlieren, können Investoren frühzeitig die Immobilie abstoßen.
Doch es gibt einen recht schwerwiegenden Nachteil: Investoren sind emotional mit ihrem Wohnort verbunden. Das führt nicht selten dazu, dass sie auf Rendite verzichten, weil emotionale Gesichtspunkte überwiegen. Statt die Geldanlage in eine Immobilie nach ihren Risiken und Chancen zu bemessen, halten Investoren aus irrationalen Gründen ein Objekt länger, als wirtschaftlich sinnvoll.

Skyline mit modernen Hochhäusern

Abbildung 2: Wer in spektakuläre Bauwerke investieren will, sollte erst recht einen kühlen Kopf bewahren.



Tipp 2: Einen Experten hinzuziehen

Wer eigenes Geld in Immobilien investieren möchte, sollte den Rat eines Experten in Anspruch nehmen. Gerade in schnelllebigen Städten wie beispielsweise unsere Bundeshauptstadt Berlin, sind Fachleute von großem Wert. Sie kennen den lokalen Markt, haben den Überblick über gesellschaftspolitische Einflüsse, die (noch) nicht in der Tagespresse zu lesen sind und sie die nötige Erfahrung. In Berlin beispielsweise hat die MÄHREN GRUPPE eine solche Expertise vorzuweisen. Wer nicht selber aus der Hauptstadt kommt, bzw. in einer Stadt investieren will, die nicht seine Heimatstadt ist, profitiert immer vom zielgerichteten Wissensvorsprung ansässiger Experten.

Tipp 3: Alternativen prüfen

In Immobilien zu investieren ist nur eine mögliche Form der Geldanlage. Sämtliche Geldanlageformen stehen durchweg in Konkurrenz zueinander. Deshalb sollten Investoren immer den Blick fürs große Ganze behalten.
Kurz gesagt: Ob eine Aktie 5 % Rendite oder eine Immobilie 5 % Rendite abwirft, macht unterm Strich keinen Unterschied. Relevant ist, wie wichtig der Faktor Schnelligkeit für den Investor ist. Grundsätzlich lassen sich Immobilien nicht so schnell abstoßen, wie Aktien. Das muss jeden klar sein, der Geld in Immobilien investiert. Wer vergleichswese kurzfristige Anlagehorizonte bevorzugt, ist mit Wertpapieren besser beraten. Interessenten können sich in einem Online-Nachschlagewerk der Frankfurter Börse grundlegend zum Thema Aktien und Börsen-Knowhow informieren.

Fazit: Wer in Immobilien investiert, sollte auf Expertenmeinungen hören und nicht ohne ausreichende Entscheidungsgrundlage auf eigene Faust an vermeintlich begehrten Standorten kaufen. Besser ist, die Entscheidung mit Bedacht und Umsicht zu fällen.

Quelle der Bilder:
Bild1: pixabay.com / skeeze
Bild2: pixabay.com / Evgeny

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