• Buchtitel:Das unberührte Zimmer
  • Autorin: Mara Miditello
  • erschienen: September 2015
  • Verlag und Genre:CreateSpace Independent Publishing Platform//Erotik

Viola ist jung, hübsch, etwas schlichter strukturiert - und wird leider mit jeder Blümchentapete eins.
Schüchternheit, sowie ein Hang zu unvorteilhafter Kleidung machen das Leben aber auch nicht gerade einfacher. Dazu ist sie ein herzensguter Mensch, der niemandem etwas abschlagen kann.
Aus diesem Grunde besucht sie brav mit ihrer besten Freundin das Anwesen samt Herrenhaus in der Nähe ihres Wohnortes. Versprochen ist schließlich versprochen.
Hier begenen sie Sergio, ein bekannter, beinah berüchtigter Verführer!
Sergio versprach seiner Schwester aus einer Laune heraus, dass er quasi die nächstbeste Freundin von ihr verführen würde.
Gesagt, getan, die Wahl fällt auf Viola, die sich dem galanten Mann schnell ergibt.
Sergio, nicht faul, beginnt ihr das Spiel der Dominanz beizubringen, die Unterwürfigkeit zu dulden, ja, diese zu genießen!
So beginnt für Viola eine Zeit voller Wonne, voller ekstatischer Liebe und Geilheit!
Dass Sergio sich in sein "Opfer" dabei verliebt, ist nicht geplant gewesen.

Ein grauenvoller Mord ist ebensowenig geplant gewesen...Viola und Sergio stecken in höchster Gefahr!






...und wieder ein Abklatsch von "Fifty Shades of Grey", so mein erster Gedanke.
Älterer Dominus, jüngere verklemmte Frau ohne nennenswerten Liebeserfahrungen, der die Weiblichkeit quasi ersteinmal eingetrieben werden muss, gern durch bizarre Methoden! Langweilig, bzw. schon reichlich häufig in letzter Zeit unter die Finger zum Lesen bekommen.
Aber bei nur einhundertzweiundzwanzig Seiten, kann andererseits auch nicht soviel schiefgehen.
Also begann ich mit dem Lesen.
Und wurde zumindest nicht total enttäuscht.
Sicher, das Ganze ist keine Offenbarung oder Neuerfindung des Rades aber es liest sich durchweg gut.
Der Stil ist rund und flüssig.
Die Figurenzeichnung kann man wohl am Besten als gefällig bezeichnen.
Im Rahmen des möglich-erwartbaren bewegen sich alle ohne völlig übertrieben daherzukommen.
Der Roman schildert die Ereignisse aus Sicht der Viola, welches die Perspektive selbstverständlich stark eingrenzt, allerdings das Erlebte auch wirklich anschaulicher macht.
Die Sexszenen sind schön herausgearbeitet, recht sexy ohne in ihrer Beschreibung jedoch zu vulgär oder billig zu sein.
Das liest sich sehr angenehm.
Der Mord mit seinen zwei, drei einhergehenden Wendungen ist ein "amüsantes" Beiwerk aber ohne diesen hätte es die Autorin vermutlich lediglich auf achtzig bis neunzig Seiten gebracht.
Der Preis von fünf €uro ist übrigens genau richtig.



Kleines, sexy Buch - schnell gelesen, schnell vergessen!!!





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