• Buchtitel: Schantall, tu ma die Omma Prost sagen! - Neues aus dem Alltag des unerschrockenen Sozialarbeiters
  • Autor: Kai Twilfer
  • erschienen: September 2014
  • Verlag und Genre: Schwarzkopf&Schwarzkof // Satire/Sachbuch

Das meldet er sich also wieder: wohl einer der bekanntesten Sozialarbeiter der Republik!
Nach dem ersten Teil "Schantal, tu mal die Omma winken" aus dem Jahre 2012 darf die besagte "Schantal" also wieder losgelassen werden.
Schantal hat sich nach der chaotischen Kennlernphase mit Familienbetreuer und Sozialarbeiter Jochen arrangiert. Außerdem ist doch eine gewisse Entwicklung vonstatten gegangen.
Statt Scripted Reality Serien im Privatfernsehen zu glotzen, pinken Handtaschen und anderen Accesoires möglichst derselben Farbe hinterherzujagen, hat Frau Pröllmann(wie Schantalle mit Nachnamen heißt) tatsächlich geheiratet. Cedric, nett, adrett auch noch vermögend bieten sich der Sippschaft ungeahnte Möglichkeiten um CHAOS in Reinkultur zu stiften.
So geraten Kreuzfahrten und Schönheitsfarmen geraten dabei schnell zu Nebenkriegsschauplätzen.
Dass auch in den sogenannten "besseren" Kreisen bloß mit Wasser gekocht wird und sich einiges an Blendern und Betrügern dort herumtreiben, macht es nicht wirklich besser!


Humor auf Kosten der Unterschicht!



Achtung, Niveaulimbo ist wieder unterwegs.
Während der erste Teil einiges an Spaß zu bieten hatte, ist mit diesem Buch des Autoren Twilfer - wie bei vielen Fortsetzungen - nicht mehr viel los.
Schon der erste Band spaltete die Leserschaft, wobei der lange Verbleib in den Bestsellerlisten zeigte, dass wohl sehr viele Leser mit der ewigen Klischeebedienung einer Sippschaft a la " Familie Flodder" sehr zufrieden gewesen sind.
Wobei auch diess Buch wieder seit einiger Zwit auf den Bestsellerlisten oben zu finden ist.
Hier nun geht es weiter nach dem gleichen Rezept.
Größte Veränderung ist noch, dass Sozialarbeiter Jochen hier mehr oder weniger zum reinen Erzähler degradiert wird. Konnte er beim ersten Mal noch agieren, findet er jetzt so gut wie gar nicht mehr statt.
Die Ironie des Autoren ist bestimmt nicht jedermanns Sache aber sie kitzelte zumindest bei mir damit noch einige Kicherer heraus.



Okay, mehr nicht!!!



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