• Buchtitel: Injektion
  • Autor: Melisa Schwermer
  • erschienen: März 2014
  • Verlag und Genre: CreateSpace Independent Publishing Platform mit einem Horror-Thriller

Angelika ist glücklich ihren Jörg kennengelernt zu haben.
Sie meint ihn zu lieben auch wenn sie noch nicht so lange zusammen sind.
Ein gemeinsames, lauschiges Wochenende in einer einsamen Almhütte soll das Verhältnis vertiefen.
Aufgeregt reist Angelika bereits einen Tag vorher an um die Hütte ordentlich herzurichten.
Diese ist zwar nicht ganz das was die hübsche junge Frau sich vorgestellt hat aber mit etwas Verliebtheit im Blick wird alles gut.
Am nächsten Tag will sie zeitig aufbrechen um den Geliebten von der Bahn abzuholen, doch mit einem Erstickungsanfall bricht sie zusammen.
Ein Wagen der vorbeikommt scheint die Rettung zu werden.
Doch als Angelika das nächste mal zusichkommt ist sie bei vollem Bewußtsein in einem Krankenzimmer - angeblich ein anaphylaktischer Schock - ohne sich artikulieren zu können...gefangen in ihrem eigenen Körper...als Wachkomapatientin.
Doch etwas scheint nicht zu stimmen, denn immer wenn sie meint auf sich aufmerksam machen zu können, gibt es die nächste Injektion...


...und Jörg, der in diesem Krankenzimmer steht, scheint ein ganz grausames Spielchen mit seiner Geliebten vorzuhaben...



Ein Krankenzimmer, eine sehr überschaubare Truppe an Charakteren, eine Erzählung in der Ich-Form...mehr braucht man nicht für einen recht ordentlichen aber letztlich lieblosen Thriller.
Die Geschichte der Opfers das quasi wehrlos, ans Bett gefesselt ein Matyrium erleiden muss ist nicht sehr neu.
Aber die junge Autorin Schwermer versucht dabei mal neue Facetten unterzubringen.
Dies gelingt allerdings nur leidlich.
Die Figuren sind blaß, oberflächlich.
Wo sie herkommen, weshalb das Geschehene geschieht wird überhaupt nicht beleuchtet.
Das Büchlein ist so schon lediglich einhundertachtzig Seiten stark. Aber zum Ende hin wirkt es regelrecht abgehackt, als wenn die Autorin überhaupt keine Lust mehr gehabt hätte. Wie hingerotzt.
Noch dazu ist es dermaßen unrealistisch beschrieben, dass einem die Haare zu Berge stehen.
Dazukommt dass das Korrekturlesen anscheinend nur sehr begrenzt stattfand.
Auf beinah' jeder Seite findet sich ein Wort zuviel oder zuwenig in Sätzen oder wirklich gravierende Rechtschreibfehler, so dass man ständig doppelt lesen muss um den Sinn des Ganzen zu erfassen.
Das hemmt das Lesevergnügen ungemein.
Mal eine nette Idee fand ich den Hinweis, dass unter 16Jährige dies Buch besser nicht lesen sollten. Nun, ich denke das ist wohl etwas übertrieben, geht es doch mittlerweile in fast jedem Thriller ähnlich oder schlimmer zur Sache.

gutes Thema in lauer Verarbeitung!!!



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4,67 von 5 Punkten, basierend auf 3 abgegebenen Stimmen.
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