• Buchtitel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
  • Autor: John Green
  • erschienen: Auflage 28 Mai 2012//TB seit 01.05.2014
  • Verlag und Genre: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG// Drama - Roman - Bestseller

Hazel Grace ist gerade sechzehn und hat schon Schilddrüsenkrebs!
Das ist das Todesurteil. Therapie:ja, um das Leben zu verlängern.
Mehr geht nicht, Heilung ausgeschlossen!
Der Vorsatz hält bis sie Augustus in einer Selbsthilfegruppe trifft (zu der sie ursprünglich gar nicht gehen wollte).
Augustus Water ist einbeinig, der Krebs hat das zweite gekostet, aber auf dem Weg der Gesundung.
Hazel ist mittlerweile so weit eingeschränkt, dass sie eine lebensunterstützende Sauerstoffmaske als ständigen Begleiter bei sich hat, da die Lunge bereits ebenfalls Metastasen gebildet hat.
Entgegen aller Vorsätze, Wünsche oder Vorstellungen verlieben die beiden sich ineinander.


Und somit beginnt eine wilde emotionale Achterbahnfahrt, bei der man lacht, bei der man weint, bei der man vielleicht auch einfach dankbar ist gesund zu sein...



Endlich gibt es den Bestseller auch im Taschenbuchformat.
Tragische Liebes- oder Lebensgeschichten sind so alt, wie die Schriftstellerei als solche. Oft genug ertappt man sich bei dem Gedanken doch schon so gut wie jede Konstellation, die sich ein Schreiberling aus den Fingern saugt, bereits gelesen zu haben.
Doch zum Glück gibt es immer wieder Romane wie diese hier, die in ihrer Konsequenz natürlich das Rad der Literatur nicht neu erfinden aber aus dem einerlei der Veröffentlichungen einfach sehr positiv herausstechen.
Wohl nicht umsonst wird der Autor John Green hochgelobt, in den USA sogar mit Kultstatus bedacht.
Dabei trifft die Bezeichnung "Jugendbuchautor" meiner Meinung nach nicht wirklich zu. Aus dem Jugendalter bin ich nun schon einige Zeit raus, fühlte mich von Stil, Art und Thema aber zu jeder Zeit durchaus angesprochen und wollte gar nicht aufhören mit dem Lesen.
Natürlich gibt es das ein oder andere Klischee, doch darüber läßt sich ohne weiteres weglesen.
Auch gibt es ein paar Phrasen wie "erst Leid läßt uns Glück empfinden" - da klappen jedem halbwegs normalem Leser die Fußnägel in die Höhe.
Aber diese Dinger sind zum Glück die absolute Ausnahme und so schnell wie die Fußnägel aufklappen, senken sie sich wieder!
Nebenbei entwickelt Green jedoch einen schwarzen Humor, der für einige befreiende aber auch irritierende Lacher sorgt.
Doch abgesehen davon beschreibt der Autor mit viel Seele die Szenarien, die Eltern sich nur als absolute Hölle vorstellen können und die die Geschichte einem zu erahnenden und doch sprachlos machendem Ende vorantreiben.



Trauriges Buch, das trotzdem Mut macht!!





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