• Buchtitel: Irondead: Der zehnte Kreis
  • Autor: Wolfgang Hohlbein
  • erschienen: Februar 2014
  • Verlag und Genre: Egmont INK// Science Fiction

Deutschlands wohl bekanntester Autor für mysteriöse Stoffe hat erneut zugeschlagen!

Diesmal befindet der Held Quinn Devlin sich im Irland zu Beginn des vorigen Jahrhunderts. Als privater Ermittler soll er herausfinden, weshalb beim Bau der TITANIC so große Mengen an Material einfach immer wieder verschwinden.
Nach dem erklärenden Treffen mit seinem Auftragggeber Stanley Jacobs beginnen auch schon die merkwürdigen Vorfälle.
Metallene Absurditäten greifen Quinn an, spinnenartige Geschöpfe verfolgen ihn. Doch es sind keine normalen Spinnen, sondern komplett künstliche!
Das jedoch ist erst der Beginn des Grusels.
Für die genaueren Nachforschungen muss Quinn in das Innere des unfertigen riesigen Schiffes.

 

Darin wartet der wahre Horror auf jeden, der dieses unglückliche Schiff betreten wird!!!

  Ab dem Betreten entfaltet sich dann auch erst das typisch höllenartige Mysterium der Geschichte.
Die Monstren vorher kann man getrost vergessen...Spinnenartige Tiere sind auch keine Neuerfindung des Rades, Herr Hohlbein!
Es entspinnt sich dann allerdings eine Gefahr, die der Menschheit den Kopf kosten kann. Bis es soweit ist braucht man allerdings ein wenig Geduld...satte sechshundervierzig Seiten brachte der Meister zu stande.
Erleichtert wird die Länge etwas, da der Autor zum Ende jedes Kapitels einen kapitalen Cliffhanger einbaut, der in dem Augenblick des Lesens sofort den Wunsch nach mehr Informationen weckt.
Die Handlung wird vorangetrieben, so dass man nach den ersten hundert Seiten entspannt eintauchen kann in eine Welt, in der es Arbeitnehmerrechte nur ungenügend gegeben hat, in der die Indutstriealisierung gnadenlos vorangetrieben wird/wurde und der Mensch als Individuum gar nichts zählte.
Schon allein von der Seite lassen sich einige Verbindungen in unsere Zeit ziehen, werden die Probleme der Arbeitnehmerschaft ja nicht unbedingt kleiner momentan, ist der Rausch des Geldes ungebrochen!
Wenn man sich unter diesen Gesichtspunkten auf die Story einläßt erlebt man ein furchtbar spannendes Leseabenteuer!
Die Charaktere sind wie üblich gut geschrieben, haben durchweg ihr mehr oder weniger sympahtischen Päckchen mit sich zu schleppen, so dass sie nicht so furchtbar eindimensinal geraten sind, wie das bei anderen Büchern dieser Kategorie leider gern der Fall ist.

Irondead: Der zehnte Kreis ist sicherlich nicht das beste Buch des Herrn Hohlbein aber immer noch sehr gelungen!!!



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