• Buchtitel: Die schönsten Opernhäuser der Welt
  • Autor: Antoine Pecqueur und Guillaume De Laubier
  • erschienen: Oktober 2013
  • Verlag und Genre: Knesebeck // Bildband

Opernliebhaber bitte aufpassen!

Wer neben den musischen Höhepunkten einer vergangenen Ära auch noch architektonisch höchste Ansprüche hegt oder einfach gern das eine einmal mit dem anderen zu verbinden wünscht, der sollte einen Blick in diesen zweihundertvierzig Seiten starken Bildband riskieren.
Von der Scala in Mailand über die Dresdner Semperoper, Covent Garden/London bis hin zum Bolschoi Theater in Moskau knöpften sich die beiden Autoren so ziemlich alles vor, was Rang und Namen hat.
In großartigen teils zweiseitigen Bildern widmen sie sich der Inneneinrichtung, den Baustilen, der Geschichten die hinter den Häusern stecken.

 

Es fragt sich natürlich ob jemand für einen Operngenuß nach Japan oder Brasilien reist, wenn jedoch bietet dieser Band auch für denjenigen eine kleine Auswahl an.

  So sind die Autoren wahrhaft Weltweit unterwegs gewesen.
Die Fotos des Meisters De Laubier sind atemberaubend gelungen, die dazugehörigen Texte bringen die wichtigsten Informationen auf den Punkt.
Insgesamt sind zweiunddreißig Bauwerke zu bewundern.
Dabei kann man sich darüber streiten weshalb das Haus in Wiesbaden nicht geehrt wurde, das weltbekannte Haus Sydneys allerdings sehr ausführlich.
Da kann man wahrscheinlich nur argumentieren, dass es aufgrund der Masse der Häuser nicht möglich ist alle gebührend zu nennen.
Ein zweiter Band ist allderdings nicht ausgeschlosssen.
Dafür müssten sich wohl nur genügend Interessierte finden, die bereit sind fast fünfzig €uro für so einen Bildband auszugeben.

Imposante Bilder, informative Texte - bis auf den Preis bleibt kein Wunsch offen!!!

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