• Haus der Löcher
  • von Nicholson Baker
  • Auflage 5 vom Januar 2012
  • Erotik erschienen im Rowohlt Verlag

Strohhalm, Waschmaschine oder Golfloch - egal was rund ist...in diesem Buch werden die Protagonisten beim Anblick so harmloser Sachen in das benannte Haus katapultiert, welches von der großbusigen Lila geführt wird.
Die nimmt sich der instimsten Wünsche der Neuankömmlinge gern und ausdauernd an.
Peniswaschanlagen sind dabei genauso wenig absurd, wie die Möglichkeit - sofern man über genügend Geld verfügt - seine Extremitäten oder sogar den Kopf abzutrennen und damit die spannendsten Dinge zu erfahren!

Oha, da muss sich der Leser auf einige Zumutungen einlassen.
Es gibt so gut wie überhaupt keine Handlung! Jede(r) der in diesem wolllüstigem Paradies auftaucht läßt die Hose runter und auf gehts!
Und wenn man mit abgetrennten, sprechenden Händen(!) etwas anfangen kann ist das "Haus der Löcher" fantasievoll, ab und zu zumindest durchaus erotisch, doch auf Dauer einfach anstrengend zu lesen!
Der Autor hängt einfach eine Erotikszene an die andere in einem ziemlich schlichten Stil.
Die Kapitel sind kurz und bündig mit teils sehr deftigen Überschriften...da ahnt man zumindest gleich was auf einen zukommt.
Dreihundertzwanzig Seiten hat der Autor mit seinen schrillen Phantasien füllen können, für soviel erotisch-abgefahrene Penetranz gebührt ihm schon fast Respekt.
Doch was das Ganze soll bleibt sein Geheimnis!

Das "Haus der Löcher" ist eine Aneinanderreihung von Blödsinn, der nicht sein muss!!!

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