• Buchtitel:Das Ungeheuer
  • Autor: Terezia Mora
  • erschienen: September 2013
  • Verlag und Genre: Drama erschienen im Luchterhand Literaturverlag

Jahrelang führte der Computerspezialist Darius Kopp ein absolut unaufgeregtes Leben. Glücklich verheiratet, keine großen Geldsorgen, erfolgreich im Berufsleben.
Doch dann schlägt das Schicksal gleich zwei mal hart zu: Zunächst verliert Darius seine Arbeit und er erlebt einen kaum vorstellbaren sozialen Abstieg, das ist schlimm. Doch als seine geliebte Frau Flora sich das Leben nimmt verliert er endgültig den Halt. Um nicht völlig durchzudrehen setzt er sich in seinen Wagen um nach Ungarn zu fahren, dem Land, aus dem seine Frau kam.
Und was er da rausfindet über die Frau, mit der er 9 Jahre lang Tisch und Bett teilte, droht ihm erneut der Boden unter den Füssen zu entgleiten.


Die Odyssee des Darius Kopp ist noch nicht vorbei!


So erlebt der Leser ein Buch, dass sich nicht entscheiden kann, was es sein möchte. Für ein Roadmovie ist es zu langwierig, zu schwer geschrieben.
Zum klassischen Roman taugt die Schwere des Sotffes wenig.
Also wohl am Ehesten ein Drama.
Das Schicksal der Flora, dass sich allmählich offenbart erschüttert nicht nur den Gatten, es bedrückt auch beim Lesen.
Doch wenn dann die Beschreibungen der Krankheit kommen ufert es einfach zu sehr auf. So publiziert sie knapp siebenhundert Seiten, die ganz enstpannt auf die Hälfte gepaßt hätte.
So tragisch diese Teile sind, so schwer sind sie auch zu lesen. Ich bin da im Laufe dieses Buches wirklich zeitweilig an meine Grenzen gestoßen und habe mich mehr als einmal dabei erwischt, das Werk einfach zur Seite zu legen.
Ganz spannend empfand ich die Idee die Seiten zu teilen und quasi gleichzeitig sowohl "ihren" als auch seinen Teil zu lesen.
Doch leider muss ich auch sagen, dass bei aller Originalität dieser Idee auch das Verständnis für den Stoff schwindet.
Man müsste eigentlich erst die obere Hälfte, danach die untere oder umgekehrt lesen, so dass man dann quasi zwei Bücher gelesen hätte.



Das Ungeheuer von Terzia Mora ist schwerer Stoff, langatmig erzählt!





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