• Buchtitel: The Dark Knight
  • Autor: Dennis O'Neil
  • erschienen: Juli 2008
  • Verlag und Genre: Panini Verlag/Buch zum Film

BATMAN ist zurück!

Zusammen mit dem furchtlosen Staatsanwalt Harvey Dent, dem ehrbaren Polizisten Gordon und der schönen Rachel Dawes, die zwischen BATMAN und Dent steht, kämpft er unermüdlich gegen das Böse.
Doch mit dem völlig irren Joker tritt ein wahrhaft unberechenbarer Gegner der Stadt in den Ring um einen nach dem anderen auszuschalten.
Vor nichts und niemanden macht der Joker halt.
Zusammen mit den Gangsterfürsten Gothams plant er die Demaskierung BATMANS, außerdem soll die Stadt in Blut und Chaos versinken.
Mit einem hinterhältigem Anschlag vernichtet der Joker einen der vier Gegenspieler und verwundet einen zweiten schwer.
Für BATMAN verrinnt die Zeit immer schneller, die ihm bleibt um die Bewohner Gothams vor einer großen Katastrophe zu befreien...

Wird er es schaffen???


Als Fan des Films hatte ich mir das Buch besorgt in der Hoffnung einige Lücken des Filmes in Bezug auf die Figuren schließen zu können.
Doch diese Hoffnung erfüllte sich leider so gut wie gar nicht.
Wahrscheinlich hätte es mich schon stutzig machen sollen wie der Autor einen zweieinhalb Stunden langen Film auf knappen dreihundert Seiten erzählen will.
Zumal auf den ersten zwanzig Seiten auch noch mal eins zu eins zu lesen ist, was der Autor sich im ersten Teil "BATMAN begins" aus den Fingern saugte, so dass für diesen zweiten Teil noch weniger Zeilen zur Verfügung stand.
Das kann nicht klappen.
Die Figur des Scarecrow immerhin bekommt soetwas wie eine Vorgeschichte spendiert. Das war gut zu lesen. Doch die Motive des Jokers bzw. sein Werdegang bleiben genauso diffus wie im Film auch.
Das an sich ist schon ärgerlich.
Doch wenn im Film geklärt wird, wie der Joker bei seiner Flucht aus dem Stadtgefängnis an eine Scherbe kommt, mit der er einen Polizisten bedroht und in einem Buch zum Film das Ganze genauso unbeantwortet bleibt, dann empfinde ich das schon beinah als lieblos.
Überhaupt ist das Buch weit hinter seinen Möglichkeiten geblieben.
Nähere Erklärungen sucht man fast durchweg vergebens.
Das was an vorbildlicher Action im Film geboten wird, komprimiert sich hier teils auf wenige Zeilen. Die Figuren bleiben blaß und die Pein des Helden, der an seiner Doppelköpfigkeit zu scheitern droht, ist nicht richtig nachzuvollziehen.



The Dark Knight von Dennis O'Neil im Panini Verlag ist lieblos hingerotztes Irgendwas. Nicht zu empfehlen!





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