• Der Versuch einer Objektivierung - Eine Streitschrift für und gegen Frank Stronach und sein Team
  • von Rudolf Tucek geschrieben
  • 2013
  • Sachbuch erschienen im Verlag Rudolf  Tucek

Wohl selten hat die Bekanntgabe einer Parteiengründung bei unseren Nachbarn im Süden für soviel Aufregung gesorgt, wie die durch Frank Stronach.
Der einstige Gründer von Magna, der seiner österreichischen Heimat als junger Mann den Rücken kehrte, um in Kanada sein Glück zu machen, ist erst als reifer Mann, dafür um viele hundert Millionen reicher in seine Heimat zurückgekehrt.
Hier nun will er als knapp 80jähriger die Österreicher befreien von dem Joch des dauernden Zahlmeisters für das sich die alt hergebrachten Parteien im Alpenland immer stark mach(t)en.
Umso mehr drosch die Presse von allen Seiten auf den kernigen Österreicher ein, der mit markigen Sprüchen versucht im Herbst ins Parlament einzuziehen.
Die Chancen stehen nicht schlecht, gibt es doch auch dort viele mit der fortwährenden Rettungspolitik Unzufriedene.
Der Autor Rudolf Tucek hat sich nun also auf vierundsechzig kleinen Seiten dieses Neupolitikers angenommen.
Dabei beleuchtet er nicht unbedingt objektiv das Wirken dieses Mannes, dem sein hohes Alter nicht immer anmerkt.
Interessanter ist eigentlich vielmehr, wie hilflos die Vertreter der "alten Parteien" kein geeignetes Mittel finden ihn zu greifen, außer mit abqualifizierenden Kommentaren um sich zu werfen.
Vielmehr zeigt der Autor die Widersprüchlichkeiten der Berufspolitiker auf, angesichts derer man einfach nur den Kopf schütteln kann, ob der Dreistigkeit, mit der heute dies, Morgen jenes behauptet wird. Man scheint das Volk schlicht für dumm verkaufen zu wollen.
Doch dies Problem durch Politiker ist natürlich nicht nur in Österreich eines, sondern vielmehr eines der Politikerkaste weltweit.

Meiner Meinung nach ein ganz spannendes Büchlein über einen Querdenker!!!



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