• Das Rad der Ewigkeit
  • geschrieben von Tibor Rode
  • Auflage 2013 von April 2013
  • Roman erschienen im Verlag Bastei Lübbe

Robert Weber, nicht sehr erfolgreicher Patentanwalt und Julia Wall, Buchrestauratorin, sind zusammen auf einen uralten Code gestoßen, verborgen in einer alten Schrift.
Der Code könnte die Energieprobleme des Planeten in Nichts auflösen, logisch das es viele Interessenten gibt, die den beiden das Geheimnis liebend gern abnehmen würden...

Schlappe dreihundert Jahre zuvor behauptet der merkwürdige Tüftler Johann Bessler, der sich Orffyreus nennt, dass er eine Maschine bauen könnte, die unendlich viel Energie liefern könnte...und schon sehr bald ist er seines Lebens nicht mehr sicher...

So entspinnt der Autor bei knappen sechshundert Seiten auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen raffinierte Geschichten, die bis ins kleinste Detail logisch ineinander verwoben wurden.
Es scheint, dass jede Handlung des alten Orffyreus direkt oder indirekt die Ermittlungen des Robert Weber und der Julia Wall beeinflussen.
Jedes Detail scheint wichtig, nichts sollte überlesen werden.
Dabei schafft es Rode außerdem noch historisch belegte Personen wie Leibnitz oder Händel miteinzubringen, ohne lächerlich oder allzu bemüht zu wirken.
Die physikalischen Gegebenheiten werden im letzten Drittel quasi zum Hauptbestandteil, was für mein Verständnis auch einige Längen beinhaltete, da ich in der Beziehung auch wenig Ahnung habe.
Doch immerhin kann man alles halbwegs nachvollziehen, was ja auch schon was ist.
Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig weg zu lesen, auch mit den Charakteren kommt man nach wenigen Seiten klar.
Ein netter Einfall ist es, einen Anwalt mal nicht als skrupelloses Charakterschwein darzustellen, sondern als Mann mit Prinzipien und Gewissen.

Meiner Meinung nach wirklich fesselnd!!!



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