Uhr und GeldAls kurzfristige Geldanlage wird ein Tagesgeldkonto seit langer Zeit von vielen Banken auf dem deutschen Markt angeboten. Und das nicht nur, weil die Zinsen darauf (oft) recht interessant sind. Nein, es sind hauptsächlich die Sicherheiten, die damit einhergehen. Denn niemand verschenkt gerne sein schwer verdientes Geld. Vielmehr ist jeder darum bemüht, es sicher und gewinnbringend anzulegen. Wie das bei einem Tagesgeldkonto funktioniert und worauf man achten sollte, zeigt dieser kleine Ratgeber auf.

Die Auswahl des richtigen Kontos

Bevor man sich für Tagesgeld entscheidet, informiert man sich in der Regel erst einmal darüber, welche Möglichkeiten eigentlich zur Verfügung stehen. Die Entscheidung für ein Tagesgeldkonto kommt meist nicht spontan, sondern entspringt einem längeren Prozess, indem man die unterschiedlichsten Varianten der Geldanlage miteinander vergleicht.
Steht nun die Entscheidung fest, dann wird man bei der Auswahl des richtigen Kontos feststellen, dass einige Konten einen bestimmten Anlagebetrag verlangen. Andere hingegen sind in ihrer Laufzeit befristet. Ein wichtiger Aspekt, der beim Vergleich der möglichen Konten unbedingt beachtet werden muss. In der Regel entscheidet man sich für ein Konto, das einen möglichst hohen Zinssatz verspricht. Kann man die geforderte Summe einzahlen, so sollte diese Entscheidung die Richtige sein.
Tipp: Einige Banken wechseln ihren Zinssatz recht häufig. Man muss diesen also im Auge behalten und das Konto dann eröffnen, wenn die Zinsen am besten sind. Da die Bank die Zinsen ändern kann, sollte man bei einem ungünstigen Zinssatz einfach den Anbieter wechseln.

Was gilt es noch zu beachten

Ein Tagesgeldkonto gleicht einem Girokonto, welches jedoch keine Auszahlungsfunktion besitzt. Nur einige wenige Banken gestatten ihren Kunden, per Bank-Card einen Betrag am Automaten abzuheben. Ansonsten erfolgen alle Auszahlungen auf ein Konto, welches bei der Eröffnung angegeben werden muss: das Referenzkonto.
Das Girokonto für die Auszahlung ist an keine bestimmte Bank gebunden und kann überall geführt werden. Eine Eröffnung des Tagesgeldkontos ist in der Regel kostenlos. Einige Banken versprechen sogar ein Guthaben, wenn man bei ihnen ein solches Konto eröffnet.
Tipp: Hier lohnt wieder ein Vergleich – nehmen Sie den Eröffnungsbonus mit! Auch die Führung und die Auflösung verlangt im Regelfall nach keinen Gebühren. Sollten doch welche anfallen, muss die Bank dies im Vorfeld deutlich anzeigen.
Die erste Einzahlung auf das Tagesgeldkonto muss bei der Eröffnung erfolgen. Sie erfolgt bargeldlos und vom Referenzkonto aus. Bei der Neueröffnung einer Tagesgeldanlage wird dem Neukunden von vielen Banken ein Garantiezins für eine gewisse Zeit versprochen und zugesichert. Dieser Zeitraum beträgt meist 6 Monate, in dem sich der Zinssatz nicht ändert.
Achten Sie beim Abschluss einer Kontoeröffnung auf die hinterlegte Einlagensicherung, die bei deutschen Banken garantiert ist. Innerhalb der EU-Staaten ist die Absicherung meist bei 100.000 Euro Höchstbetrag – auf 100% der Anlagesumme. Bei anderen Anbietern gelten die nationalen Absicherungen der einzelnen Länder, wo sich der Hauptsitz der jeweiligen Bank befindet!

Vergleichen, Vergleichen, Vergleichen

Tipp. Schauen Sie also sehr genau, welche Geldanlage Sie bei welchem Anbieter nutzen wollen. Nutzen Sie jedes gute Zinskonto und wechseln Sie, wenn die Zinsen sinken. Da dies kostenlos ist, kann man dies so oft wie nötig machen. So vermehrt sich das Geld mit Tagesgeld am besten und ist trotz alledem immer sicher angelegt.

Unser Tipp zum Bericht: das Tagesgeldkonto von der EthikBank

Bild von Simone Voigt / fotolia
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