• Overkill
  • Tom Bale
  • März 2011
  • Thriller erschienen im Goldmann Verlag

Vor der Südküste Englands liegt die kleine Insel Terror's Reach, die nur von einer Handvoll Menschen bewohnt wird. Doch neben dem reichen Ukrainer Valentin Nasenko lebt der noch viel reichere Engländer Robert Felton unter anderem darauf.
Um für die Sicherheit der jungen Frau Nasenkos zu sorgen arbeitet Joe Clayton ebenfalls auf diesem Idyll.
Doch mit der Ruhe ist es schlagartig vorbei als der Ire Liam mit seinen Männern antritt um scheinbar die Villen der Bewohner zu plündern. Sie nehmen alle als Geiseln, zerstören die Kommunikation und scheinen alles unter Kontrolle zu haben...
Doch jemand auf der Insel wußte Bescheid und mischt kräftig mit...bis nichts mehr so ist, wie es mal war...

Und was zunächst ziemlich gemächlich anfängt entwickelt sich nach und nach zu einem echten Suspense-Knaller.
Der Leibwächter Clayton probiert es zunächst in "Stirb langsam"-Manier als Guerillakämpfer gegen die Haudegen der Gegenseite. Nachdem dies in die Hose geht, entwickelt der Autor eine Story mit Wendungen, die sprachlos machen aber nicht unglaubwürdig sind.
Das Ganze ist in einem sehr flüssigen Schreibstil gehalten.
Die ersten Bösewichte sind sehr gut beschrieben, die nächsten machen durch ihre Kaltblütigkeit staunen. Da kann man sich eigentlich nur fragen, ob das Ganze nicht bald verfilmt werden sollte. Es würde bestimmt ein Knaller werden.
Was ich weiterhin sehr empfehlenswert empfinde ist, dass der Autor zwar durchaus handfest zur Sache geht, die Action allerdings aus der Situation heraus logisch ist und die - teilweise unapettitlichen - Folterungen, die in letzter Zeit häufig von anderen Autoren beschrieben werden nicht vorkommen.

FAZIT: vorbehaltlos zu empfehlen!!!

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