• Und Gott sprach: Wir müssen reden!
  • von Hans Rath
  • November 2012 in der Auflage 4
  • satirischer Roman erschienen im Wunderlich Verlag

Was sagt ein Psychiater, wenn der Gegenüber behauptet "Gott" zu sein.
Das gibt es wohl hin und wieder, bringt somit den Studierten auch nicht so leicht aus der Fassung.
Doch was geschieht, wenn "Gott" Beweise auf den Tisch legt und obendrein noch lapidar behauptet:"Ich bin ziemlich im Arsch!"
Da stößt auch der abgebrühteste Herr Doktor ziemlich schnell an seine Grenzen...

Was für eine spannende Grundidee für ein Buch. Der Klappentext is so nett gewesen, dass ich sofort zuschlug und das Büchlein kaufte. Es dauert zwar einige Zeit, bis der Psychotherapeut Jakob an Gott gerät, da haben seine Exfrau, deren neuer Mann(Beruf:Preisboxer) sowie ein daraus resultierender Krankenhausaufenthalt vorweg noch eine ganze Menge mitzuspielen.
Doch wie man dann mitliest, wie der abgebrühte Verstandmensch Jakob so nach und nach an seiner festverwurzelten Welt anfängt zu zweifeln, das macht wirklich Laune zu lesen.
Die Sätze sind kurz, bündig und auch nicht besonders anspruchsvoll geschrieben.
Somit läßt sich die relativ übersichtliche Satire (Seitenzahl: 272) einfach wegschmökern.
Die Herangehensweise ist dabei allerdings ziemlich seicht geraten, so dass der ein oder andere Gläubige durchaus grund hätte pikiert zu sein. Doch die Ausführung an sich in Verbindung mit der durchaus reizvollen Idee ist sehr nett gemacht.
Lediglich das Ende mit der gesammelten Familie des Jakob hätte durchaus wenige Kitschh vertragen können.

FAZIT: sehr nett - aber oberflächlich!!!
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