• Blutsommer
  • von Rainer Löffler
  • 4. Auflage Juni 2012
  • Thriller erschienen im Verlag rororo

Es ist ein wunderschöner Sommer...heiß...sehr heiß!
Über der Stadt liegt eine riesige Dunstglocke, unter der sich kaum ein Lüftchen regt.
Was sich regt sind die Fliegen und Maden auf und in dem neuesten Opfer des "Metzgers", der wieder einmal zugeschlagen hat.
Die Polizei ermittelt fieberhaft in alle Richtungen. Mit dem Profiler Martin Abel holen sie sich einen der besten Fallanalytiker seiner Zunft von Stuttgart nach Köln.
Doch die Gabe sich in die krankesten Gehirne weit und breit hineinzuversetzen, ist alles andere als ein Segen...

Hier gibt es mal eine Krimi, der einem Profiler in Köln bei seiner Arbeit in halbwegs bekannten Gefilden nachgeht. Das ist gut zu lesen, zeigt mal recht neue Ansichten des Schaffens der Polizei.
Klischeehaft ist die Kombination aus eigenbrötlerischem, gnatischgen alten Hasen namens Abel und der natürlich reizenden (wenn auch mit zu großem Busen gesegneten)Assistentin namens Hannah Christ.
Da wird dann auch gleich noch eine Liebesgeschichte eingearbeitet, die ziemlich überflüssig ist, doch wohl immer irgendwie dabei sein muss.
Das sind die Seiten, die ziemlich langweilig geraten sind, da sie auch nicht sehr glaubwürdig geschrieben sind. Wenn es um den Mörder geht, kommt die Geschichte allerdings ordentlich in Gang, liest sich sehr flüssig. Gerade die Szenen die aus der Sicht des Killers beschrieben sind, finde ich stark.
Warum der Psychopath zum Schluß auch noch die hübsche Hannah(mit dem etwas zu großem Busen) in seine Krallen bekommen muss, so dass Ermittler Abel die Maid quasi aus den Fängen des Monsters zu befreien hat, dass kann wohl niemand wirklich überzeugend erklären, außer dass der Main Stream wohl so etwas verlangt.
Besonders originell ist es allerdings nicht.

FAZIT: spannender Krimi, leider mit einigen Längen!!!

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