• Das Mädchen auf der Klippe
  • Lucinda Riley
  • Mai 2012
  • Roman erschienen im Goldmann Verlag

Grania Ryan, eine junge irische Bildhauerin, kehrt mit schwerem Liebeskummer nach einer tragischen Fehlgeburt heim an die Küste ihrer geliebten Insel um Abstand zu gewinnen und um sich über ihre nächsten Schritte klar zu werden.
Während eines einsamen Spazierganges an der herrlichen Steilküste von Dunworley Bay reist sie eine erschreckende Entdeckung aus ihren lethargischen, trübsinnigen Gedanken. Nicht weit vor ihr steht ein kleines Mädchen dicht am Rand der Klippen, barfuß,nur mit einem Nachthemd bekleidet starrt die Kleine auf das Meer hinaus.
Der mächtige Wind zerrt an der kleinen Gestalt, als Grania Ryan, von Furcht erfaßt, spricht das Mädchen an und entdeckt etwas schier unglaubliches...

Ab hier entwickelt sich ein schwer zu beschreibender, zauberhafter Roman, den man selten zu Gesicht bekommt.
Das Mädchen öffnet der Heldin Ryan eine Möglichkeit zu einer Reise in die eigene Vergangenheit.
So eröffnet sich über mehrere Zeitebenen spielende Familien Saga, die mit interessanten Akteuren, hoch emotionalen Ereignissen und Räselhaften Familiengeheimnissen nur so gespickt ist.
Dabei wird auch Matt, ihr verflossener Lebensgefährte nicht vergessen, der in New York versucht das Gewesene auf seine Art zu verarbeiten.
Das hat mir gut gefallen, da es in den Lesegenuß auch noch mal eine frische andere Note hineinbringt.
Einen Punktabzug gibt die farblose Sprache, die entweder schlecht übersetzt ist oder eine textmäßig mittelmäßige Autorin.
Das Ende ist leider auch ein wenig plötzlich geraten, wenn man bedenkt, dass vorher fast vierhundertdreißig Seiten gebraucht wurden.
Doch die Idee ist gut, die Geschichtskonstruktion an sich gut gelungen.

FAZIT: schöne Urlaubslektüre!!!
Das Maedchen auf der Klippe von Lucinda Riley: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
4,00 von 5 Punkten, basierend auf 1 abgegebenen Stimmen.
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