• Red Sky
  • Nate Southard
  • März 2012
  • Horror erschienen im Festa Verlag

So hatte Danny Black sich den Überfall in El Paso, Texas, nicht vorgestellt.
Nun befindet er sich auf der Flucht. Doch er ist nicht allein. "Begleitet" wird er von einem psychotischm Verletztem, dessen Freundin, die völlig hysterisch ist, eine weibliche Geisel, sowie Nelson und dem sehr jungen Wallace Unter großen Anstrengungen flüchten sie in die Wüste, auf das Gelände der Red Sky Manufacturing.
Doch die Verfolger sind ihnen dicht auf den Fersen.
Dabei handelt es sich nicht um die Polizei, es ist die Armee.
Und die Soldaten tragen keine Tarn- sondern Schutzkleidung.
Dabei geht die Sonne bald unter, so daß der wirkliche Horror sich über die Menschen erheben kann...
Hier haben wir mal einen "netten" Horrorthriller, der viele Wünsche erfüllt.
Der Überfall auf die Bank geht im ersten Teil des Buches sowas von grandios in die Hose, mit solchen Brutalitäten, dass es eigentlich schon für ein eigenes Buch reichen würde.
Der zweite Teil erinnert streckenweise ziemlich an die Story von "From dusk till dawn", doch wenn man gut von einem großartigen Original etwas abkupfert, spricht ja nichts dagegen.
Doch genau da liegt der Hase im Pfeffer.
Die holprige Erzählweise ist leider ziemlich störend.
Die Gangster sind scheinbar zu keinem klaren Satz ohne einen Kraftausdruck fähig. Das ist nicht nur völlig über-trieben, sondern auf Dauer auch übel zu lesen.
Die Charaktere handeln teils sehr klischeehaft oder völlig widernatürlich. Leider.
Zudem sind die Logiklöcher selbst für einen Horrorthriller überdimensioniert.
Dabei ist der Grundgedanke der Story nicht unspannend, bei den diversen beschriebenen Actionsequenzen geht es trefflich zur Sache so dass man in der Hinsicht nett unterhalten wird.

Fazit: anspruchslose, kurzweilige Unterhaltung!!!

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