• Tschick
  • Wolfgang Herndorf
  • Auflage 9: März 2012
  • Bestseller erschienen im Verlag rororo

Mit einem geklautem Wagen taucht Andrej Tschichatschow bei Maik Klingenberg auf.
Maiks Vater ist erfolgreich - und mit der Assistentin auf reisen.
Andrej ist Bürger mit Migrationshintergrund im negativen Sinne der Beschreibung.
Maiks Mutter ist mal wieder auf Entzug in der Klinik.
Bei Andrej fragt man sich, wie er es auf das Gymnasium schaffte.
Der eine wohnt in den Verliererhochhäusern Berlin Hellersdorf, der andere kennt nur Villa mit Pool...und doch gibt es zwischen den beiden eine ganz eigenartige Verbindung, die zu einem unvergesslichem Road Movie wird...

Hier gibt es ein Buch über das Erwachsenwerden.
Erzählt wird die Geschichter zweier entwurzelter Achtklässler - vierzehn, fünfzehn Jahre alt, die über viele Umwege erst zueinander finden.
Dabei erleben sie eine Fülle komischer, tragischer, aufregender Situationen, die mich lachen, staunen, schmunzeln, schlucken ließen.
Der Autor haucht seinen beiden Jungs so viel Leben ein, dass man wirklich glaubt sie vor sich zu sehen.
Handlung der beiden, Sprachsymantik es stimmt einfach von vorn bis hinten.
Dabei werden in die Spritztour der beiden mit dem gestohlenen Wagen so viele gut erzählte kleine Storys eingebaut, dass man das Buch gar nicht weglegen möchte.
Quasi an jeder Straßenecke begegnen ihnen komische, bemittleidenswerte jedoch auch ungemein spannende Menschen, die einfach eine Danksagung an das Leben sind.
Lustig ist, wie mit den Vorurteilen eines priviligiertem "Eingeborenem" und einem Imigranten aus der untersten Schicht der deutschen Gesellschaft gespielt wird.
Andrej ist zwar auf den ersten Blick der übliche "Kanacke", doch das ist auch wieder nur auf den ersten Blick richtig.

FAZIT: spannendes, lustiges Buch über Große und  Groß werdende!!!

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