• Das Lächeln der Frauen
  • von Nicolas Barreau geschrieben
  • April 2012 Auflage 8
  • Roman erschienen im Verlag Piper

Nach einer wunderschönen gemeinsamen Zeit wird Aurelie einfach von ihrem Freund abserviert.
Einsam, verlassen und gedemütigt streift die junge Restaurantbesitzerin rastlos durch Paris, trifft scheinbar nur Pärchen sowie Frischverliebte.
Doch das ist in Paris, der Stadt der Liebe wohl auch kein wirkliches Wunder.
In einer kleinen Nebenstrasse durchstöbert sie eine winzige Buchhandlung, die ihr Leben verändert.
Denn in einem abgegriffenen Buch liest sie ihre eigene Geschichte...

Ein Stephen King hätte daraus vermutlich einen netten Grusel gestrickt. Davon kann bei Nicolas Barreau keine Rede sein, geht es doch viel mehr um das erleben von Liebeskummer, Herzschmerz und dem Gefühl des Verlassenseins, dass der Autor wunderschön analysiert, durchlebt und seine Heldin erleiden läßt, die ganz nebenbei auch noch gerade ihren Vater tragisch verloren hat.
Aber der Autor läßt Aurelie, nachdem sie das Buch entdeckt hat, versuchen, mit dem Autoren Kontakt aufzunehmen. Und diese verschiedenen Versuche, sowie die teils sehr forschen Absagen des eigenbrötlerischen Autoren machen "Das Lächeln der Frauen" zu einem Buch, welches wirklich mal anders ist.
Das man schon allerspätestens auf Seite 100 genau weiß, was geschieht und wie das Ganze ausgehen wird, dürfte wohl jedem, der zu so einer Art Buch greift von Vornherein klar sein.
Dahinter verbrigt sich wirklich keine hochklassige Literatur, doch es läßt sich locker-leicht weglesen, hat nicht wenig Witz und Esprit.
Was will man also mehr?

Fazit: Nett, nicht mehr!!!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Wie bewerten Sie unseren Beitrag? Bisher keine Bewertungen)
Loading...