• Sieben Leben
  • geschrieben von Andreas Aschberg
  • Februar 2012
  • satirischer Roman erschienen im Storyhouse Verlag

Sieben leben verheißt viel...das sind sieben Mal verschiedene Lebensläufe, mit verschiedenen Vorgesetzten, mit Schulabbrechern, die in den obersten Chefetagen landen und die teils wirklich absurden Wendungen, die das Leben so schreiben kann.
Doch diese sieben Leben müssen gar nicht autark sein, manchmal bauen sie aufeinander auf, ergänzen sich, bringen ein Ganzes zu stande.
So webt der Autor auf knappen einhundertsechsundsiebzig Seiten ein tolles Geflecht aus scheinbar zusammhanglosen Kurzgeschichten, die aber gut zusammen funktionieren.
Dabei beschreibt der Autor die Situationen mit einem Humor, der einem manchmal das Lachen im Halse stecken läßt, so schwarz ist er.
Dabei hält er der Oberflächlichkeit des Berufslebens süffisant den Spiegel vor, so dass man zwischendurch gar nicht weiß ob man Lachen oder Weinen soll.
Gerade die "deutsche" Gründlich-, und Ernsthaftigkeit bekommt ganz gezielt und "boshaft" ihr Fett weg.
Dabei ist der Sprachstil nie platt, sondern stets spritzig, voller Esprit und einer selten gelesenen Leichtigkeit! So ergibt sich einfederleichter, angenehm kurzer Roman für die ersten lauen Frühlingsabende, der völlig zu recht die aktuellen Bestsellerlisten anführt.

FAZIT: augenzwinkernde Arbeitstagbeschreibung.Lesenswert.
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2,00 von 5 Punkten, basierend auf 3 abgegebenen Stimmen.
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