• Headhunter:Filmbuch
  • von Jo Nessbo
  • Sonderausgabe März 2012
  • Thriller/Filmbuch im Ullstein Verlag erschienen

Passend zur Veröffentlichung des neuen Thrillers im Kino wirft Ullstein noch einmal eine neue Runde des 2010 erschienen Thrillers auf den Markt.
Dabei handelt es sich hierbei - streng genommen - gar nicht um ein klassisches Buch zum Film, sondern lediglich um die Originalgeschichte in anderer Optik:

Als einer der besten Headhunter der Welt stehen die Bosse stramm, sobald er anruft: Roger Brown versteht seinen Job wie kaum jemand anderes.
Mit Hilfe von FBI Methoden findet er die geeigneten Bewerber für die Top-Jobs dieser Welt. Was niemand ahnt, ist das falsche Spiel dass er spielt, denn da seine Frau ein aufregendes, teures Leben braucht, widmet er sich in seiner Freizeit dem Kunstraub.
Doch als einer seiner Coups daneben geht, wird der Jäger ganz schnell zum Gejagten...

Un so zieht der Autor den Leser ganz schnell in eine irre Geschichte, mit einer ganzen Menge Wendungen, Irrungen und Wirrungen, die zwar gut zu lesen sind aber doch irgendwie einen Nachgeschmack hinterlassen.
Da ist zunächst der "Ich"-Erzählerstil, dem ich persönlich gar nichts abgewinnen kann!
Zum anderen finde ich die Geschichte völlig überkonstruiert, die Personen sind durch die Bank weg nicht besonders sympathisch, außerdem ist es reichlich langatmig.
Was man bei den Büchern der Harry-Hole-Reihe im Überfluss an Esprit und Lesevergnügen hat, sucht man hierbei leider vergebens.
Die Sprache ist dazu auch noch reichlich flach, was natürlich auch an einer grottigen Übersetzung liegen kann.
Originell fand ich die neun-Punkte-Verhörmethode. Das ist ein wirklich spannender Teil des Buches gewesen, wenn es auch ziemlich übertrieben fand.

FAZIT: Hoffentlich ist der Film besser!!!
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