• Der Junge, der Träume schenkte
  • von Luca Di Fulvio
  • Januar 2012 mit der 9. Auflage
  • Roman erschienen im Bastei Lübbe Verlag

Anfang des vorigen Jahrhunderts gelangt eine junge Frau aus dem tiefsten Süden Italiens nach New York um ein neues, ein besseres Leben zu beginnen. Doch für eine einzelne Frau, nur von ihrem Sohn Natale begleitet, ist das Leben hart und sehr entbehrungsreich.
Doch je älter Natale wird, aufgewachsen zwischen den harten, grausamen Gangs der Lower East Side und der erbärmlichen Armut der damaligen Zeit, desto mehr wird klar, dass dieser junge Mann etwas besonderes ist, jemand der dieses grosse Stadt einmal seinen ganz besonderen Stempel aufdrücken wird!

Hier kommt einmal eine ganz besondere Mischung Buch. Teils komisch, teils wirklich brutal erzählt der Autor eine wunder-schöne Geschichte die anfängt wie unzählige Mafiathriller vorher und dabei doch eine ganz eigene Ebene annimmt, die sich gar nicht genau einordnen läßt.

Der Erzählstil läßt sich nur als machtvoll beschreiben. Großartige Bilder beschreibt Di Fulvio, die lange im Gedächtnis bleiben, weil sie einfach so authentisch sind.
Dabei entsteht auf den knapp achthundert Seiten keinerlei Langeweile, da die Geschichte sehr dicht ge- und beschrieben ist. die Figuren sind glaubhaft, alles was einen guten Schmöker ausmacht ist vorhanden.
Abgründe - gerade was die verstümmelnde Mutter betrifft - tun sich dabei teils auf, die logisch beschrieben sind, jedoch beim Lesen einfach den Atem verschlagen!
Und gleichzeitig ist ein so feiner Humor mit im Spiel, dass man auch wirklich breit schmunzelt.
Das ist eine so tolle Mischung, die man selten zwischen die Finger bekommt!

FAZIT: Thriller, Roman, Drama, Komödie = GRANDIOS!!!
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