• Verheimlicht - vertuscht - vergessen: Was 2011 nicht in der Zeitung stand
  • zusammengetragen von Gerhard Wisnewski
  • 2012
  • Sachbuch erschienen im Knaur TB

Wo sonstige Jahresrückblicke enden, fängt der Autor Wisnewski erst an.
Auf knapp dreihundertsiebzig Seiten hat er kenntnisreich, clever, leicht verständlich zusammengetragen, was sich hinter den Kulissen der Macht abspielte, was dabei der breiten Öffentlichkeit vorenthalten wurde und wie viel manipulative Macht hinter vielem steckt, was wir tagtäglich erfahren - oder auch nicht!
Dabei erfährt der Politikinteressierte Leser eine ganze Menge, einiges macht wirklich nachdenklich, das ein oder andere ist doch sehr weit hergeholt, da das FBI oder die CIA auch nicht gottgleich sind.
Prinzipiell wehre ich mich dagegen, allein den Amis alle Schuld der Welt auf deren Schultern zu legen! Da läuft mit Sicherheit nicht alles glatt, trotzdem sind sie mir persönlich sehr viel sympathischer als die meisten anderen Völker, die heutzutage gern als Opferlämmer gesehen werden.
Spannend zu lesen ist, welche gewaltigen Interessengruppen hinter den lancierten "Neuigkeiten" stecken, wem in die Hände gespielt wird, wenn selbst Kleinigkeiten es zu bestimmten Themen noch wochenlang in die Medien schaffen.
Gerhard Wisnewski tat sich schon als "Kritiker" des sehr "praktischen" Selbstmordes des streitbaren Jugendrichterin Heisig vor anderthalb Jahren hervor, recherchierte dabei unglaubliche Schlampigkeiten der Polizei und deckte auf, bis in welche politische Höhen die Akte "Heisig" reichte.
Genau wie damals ist dieses Buch ebenso gut geschrieben.

FAZIT: ein im wahrsten Sinne unglaubliches Buch!!!
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