• Ich.darf.nicht.schlafen.
  • geschrieben von Steven J. Watson
  • August 2011
  • Thriller beim Scherz Verlag erschienen

Christine erwacht morgens neben Ben, einem ältlichen Mann, der wohl ihr eigener ist.
Sie weiß nicht wie sie dahingekommen ist, sie weiß nicht wo sie ist, sie weiß im Prinzip gar nichts. So geht das jeden Tag, seit sie nach einem Unfall an einer Amnesie leidet.
Jedes mal wenn sie in die Tiefschlafphase gekommen ist, verliert sie ihr Gedächtnis vollkommen.
Eines Tages findet sie ihre Tagebücher mal, wieder auf die sie sich wild stürzt, in der Hoffnung eventuell mehr über sich selbst in Erfahrung zu bringen.
Doch als sie die erste Seite aufschlägt meint sie der Schlag zu treffen, steht da doch klar und in ihrer eigenen Handschrift: "Ich darf Ben nicht trauen!"
"Verstörender Thriller", "Thriller der unter die Haut geht" waren die Sätze, die mich auf diesen Thriller aufmerksam machten. Nun das klappte bei mir leider gar nicht. Ich bekam eher den Eindruck "und täglich grüßt das Murmeltier" zu lesen, nur sehr viel langweiliger.
Ewig wiederholt der Autor den Tagesablauf der armen Hauptfigur. Das ist zwei mal noch ganz in Ordnung, dann reicht es. Es sei denn man hat als Leser vielleicht mit Alsheimer zu kämpfen...
Da passiert in der Zeit aber auch wirklich nichts was die Story vorantreibt.
Im letzten Drittel ist es dann soweit, dass sich ein Thriller aus diesesm Dramolett entwickelt. Das fand ich dann auch ganz clever gemacht, doch das Interesse fehlte beimir da schon völlig.
Die Idee an sich empfand ich ganz gut, da hätte man wirklich was draus machen können.
Vielleicht ist das von einem Autor, dessen erstes Werk hier gerade mal vorliegt auch etwas viel verlangt.
Was mich richtig wunderte, waren die vielen exellenten Meinungen der anderen Leser, bzw. der vielen Kritiker. Das halte ich für völlig überbewertet!

FAZIT: daneben und langweilig!!!

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